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Fussball

Aufstiegshelden lassen alte Zeiten aufleben

Eine Reunion der besonderen Art: 25 Jahre nach dem Aufstieg von Mönchaltorf in die 2. Liga kommt es am Freitag im Rahmen des Grümpelturniers des FCM zu einem Match unter den damaligen Spielern.

Die Mönchaltorfer Marcel Krapf (v.l.), Dieter Pfister, Oliver Lerch, Christian Truog und Jonny Billeter mit «Göpf» Lehmann.

Foto: Soraya Billeter

Aufstiegshelden lassen alte Zeiten aufleben

«Ein Aussenseiter auf Höhenflug», titelte der «Zürcher Oberländer» im Juni 1994 nach dem erstmaligen Aufstieg des FC Mönchaltorf in die 2. Liga. Im Anschluss an den Triumph gab es eine rauschende Freinacht im Oetwiler Flämmli-Pub. Trainer Marcel Krapf bezeichnete sein damaliges Team als «verschworene Gemeinschaft».

Der Stolz der «Nobodies» von der Schwerzi-Sportanlage war gross – insbesondere gegenüber der lokalen Konkurrenz aus Hinwil und Uster, die sich mit Roberto Fregno und Vladimir Jakovljev Nationalliga-A-erfahrene Spielertrainer leisteten und dennoch hinter dem FCM blieben.

Genau 25 Jahre nach dem denkwürdigen Moment in der Vereinsgeschichte kommt es nun am Freitagabend im Rahmen des Grümpelturniers zum ganz grossen Wiedersehen der damaligen Mönchaltorfer Fussballer. In einem Match zwischen der Aufsteigermannschaft und einer Auswahl an später dazugestossenen Spielern lassen sie die alten Zeiten nochmals aufleben.

Fast alle haben zugesagt

«35 der eingeladenen 38 Spieler und die Trainer Krapf und Mauro Feltre haben zugesagt», freut sich Jonny Billeter, Spieler des Aufsteigerteams und Mitorganisator.

Er bezeichnet den Anlass «als Treffen der damaligen Fussballergeneration». «Wir haben auch einzelne Spieler der Rivalen aus Hinwil, Uster, Rüti und Gossau via Online-Plattformen angeschrieben», sagt Billeter.

«Er flog nach seiner Einwechslung mit Gelb-Rot vom Platz, ohne nur einen Ball berührt zu haben.»

Jonny Billeter, Spieler des Mönchaltorfer Aufsteigerteams und Mitorganisator

Zu denen zählte beispielsweise der Gossauer Gottfried «Göpf» Lehmann, der im Anschluss der Partie als Bassist der AC/DC-Coverband No Class im Festzelt noch seinen Auftritt haben wird.

Oder der Anfang der Neunziger Jahren für Uster stürmende Ex-Profi und heutige Spielerberater Wolfgang Vöge. «Er flog gegen uns nach seiner Einwechslung mit Gelb-Rot vom Platz, ohne nur einen Ball berührt zu haben», erinnert sich Billeter. Es ist wohl nur eine von ganz vielen Anekdoten, die morgen in der «dritten Halbzeit» wieder aufgelebt werden.

Cupfest und Aufstiegsspiele in 1. Liga

Denn haften geblieben in den Köpfen der Spieler sind bestimmt auch die sportlichen Höhepunkte. So das Cup-Fest im Herbst 1995 gegen den NLB-Klub FC Schaffhausen oder der anschliessende Gruppensieg. Gestoppt wurden die Mönchaltorfer erst in den Aufstiegsspielen zur 1. Liga von Schötz, als über 1000 Zuschauer dem Heimspiel eine aussergewöhnliche Kulisse gaben.

Ein ähnlicher Effort gelang dem FCM in der Folge zwar nicht mehr – das Abenteuer in der 2. Liga dauerte aber noch bis ins Jahr 2001.

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