Zwei Finalisten aus der 3. Liga – das gab es seit 13 Jahren nicht mehr. Es ist also eine besondere Konstellation, wenn der FC Wetzikon heute gegen die SV Schaffhausen um den Titelgewinn im FVRZ-Cup und gleichzeitig den Einzug in die erste Hauptrunde des Schweizer Cups kämpft.
Den begehrten Pokal geholt hat bisher als einziges Team aus der Region der FC Greifensee. Diesen dafür gleich zweimal – zuletzt genau vor einem Jahr. Als Belohnung traf der Zweitligist anschliessend dank Losglück auf dem Grossriet auf den Challenge-League-Klub FC Winterthur.
Mit einem Gegner von ähnlichem Format könnte sich womöglich auch Wetzikon nach einem Sieg im Cup-Final messen. Die Oberländer blicken auf eine starke Saison zurück – in der sie mit einem Start-Ziel-Sieg den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Liga schafften. Von einem einfachen Jahr will Trainer Gabor Gerstenmaier dennoch nicht sprechen. «Wir konnten uns laufend steigern», findet er.
Lukas Huber fehlt gesperrt
Er baute in seinem ersten Amtsjahr beim FCW auf eine deutlich verjüngte Mannschaft. Nicht zuletzt deshalb, weil nach der Relegation einige Leistungsträger das Weite suchten und die Routiniers Alessio Pedrotti (Achillessehne) und Vincenzo Piccinni (Hüfte) weitgehend verletzt fehlten. Captain Piccinni wird auch heute kaum zum Einsatz kommen – er sitzt aber zumindest zur Motivation auf der Ersatzbank.

