Es war schnell klar. Da gibt es für den FC Mönchaltorf am letzten Drittliga-Spieltag nichts zu holen. Bereits nach vier Minuten lagen die Oberländer 0:1 gegen Meilen zurück, nach einer Viertelstunde folgte der nächste Gegentreffer. Am Ende setzte es eine deftige 0:4-Heimniederlage ab. Der Abstieg?
Mitnichten. Parallel dazu war auch der Direktkonkurrent FC Küsnacht beim 1:3 im Derby gegen Herrliberg ebenso chancenlos. Bereits nach einer halben Stunde lag der einst stolze Erstligist 0:3 zurück.
Damit war klar: Mönchaltorf bleibt dank der tieferen Anzahl Strafpunkte vor dem FCK und in der 3. Liga. «Ich war natürlich während der Partie über die Geschehnisse in Küsnacht informiert. Die Spieler erfuhren es aber erst fünf Minuten vor Schluss, als der Captain mich fragte», sagt FCM-Trainer Beat Bühler und schmunzelt.
Direktduell als Knackpunkt
Das grosse Zittern hatte schon Ende März mit dem 2:3 im Direktduell gegen Küsnacht begonnen. Nur eine Woche später zog der mit drei Siegen in die Rückrunde gestartete Seeklub erstmals an Mönchaltorf vorbei. Er hatte damit den im Herbst mit neun Niederlagen in Folge (!) eingehandelten Rückstand korrigiert.

