Der FC Dübendorf muss auf Trainersuche
Der FC Dübendorf und Luigi De Donno gehen getrennte Wege. Doch nicht in etwa sofort – aufgrund des drohenden Abstiegs aus der Interregio-Gruppe 6 – sondern erst zum Ende der Meisterschaft.
Grund dafür ist De Donnos anstehender Wechsel zum FC Winterthur. Beim Challenge-League-Klub übernimmt er auf die kommende Saison das U-16-Team. «Ich wollte die Chance wahrnehmen, im Junioren-Spitzenfussball als Trainer tätig zu sein», begründet er seinen Schritt.
In Dübendorf war der scheidende De Donno nämlich trotz der schwierigen sportlichen Situation unbestritten. «Ich hätte gerne mit Gigi weitergemacht», betont FCD-Präsident Markus Herzog. «Er ist ein feiner Typ und guter Trainer.»
Am Montagabend informiert
Informiert über den anstehenden Abgang von De Donno wurden die Dübendorfer Spieler am Montagabend vor dem Training. Klubchef Herzog hat derweil bereits die Nachfolgeregelung in Angriff genommen.
«Der neue Trainer muss gut vernetzt sein und junge Spieler weiter entwickeln können», sagt Herzog, der unabhängig der künftigen Ligazugehörigkeit überzeugt davon ist, dass das Gros des Kaders zusammen bleibt.
Der scheidende De Donno war erst im letzten Sommer vom Zweitligisten Unterstrass nach Dübendorf gewechselt, wo er zuvor schon zwischen 2007 und 2013 als Spieler eine Schlüsselrolle inne gehabt hatte.
Zurück zu den Wurzeln
Mit seinem Wechsel zum FC Winterthur kehrt De Donno so quasi zu seinen Wurzeln zurück. Nach ersten Juniorenjahren beim FC Effretikon war er einst als talentierter 15-Jähriger auf die Schützenwiese gewechselt.
Seine ersten Einsätze in der Challenge League erlebte De Donno dann auch im Trikot der Winterthurer, bevor er seine fussballerische Karriere auf gleicher Stufe bei YF Juventus und Wil weiterverfolgte. (zo)
