Für Aussenstehende kommt der bereits Anfang Mai angekündigte Wechsel auf der Position des Cheftrainers vielleicht etwas überraschend. Während der langjährige Coach Beat Aebi seinen Rückzug schon vor geraumer Zeit bekannt gab, war Paolo Fatati nur eine Saison lang Teamverantwortlicher beim FC Pfäffikon 2.
Überraschend deshalb, weil die Oberländer nach einer durchzogenen Meisterschaftsstartphase (5 Spiele, 2 Punkte) den beachtlichen vierten Platz in der Gruppe 3 erreichten. Und nicht zuletzt auch deshalb, weil der FCP in der Rückrunde nur noch zweimal als Verlierer vom Feld musste und damit letztlich die beste Klassierung überhaupt seit dem Wiederaufstieg vor fünf Jahren erreichte.
14 Jahre lang Juniorentrainer
Resultate sind das eine, die Entwicklung das andere. Die Vereinsführung wollte ein neues Kapitel aufschlagen und setzt hierbei mit Daniel Gruber auf einen bewährten Juniorentrainer aus den eigenen Reihen. Über 14 Jahre engagierte er sich in der Pfäffiker Nachwuchsabteilung – zuletzt als Coach der Ca-Junioren. Es ist daher schon fast selbsterklärend, dass Gruber einen Teil des Teams schon auf ihrem Weg in den Junioren begleitete – darunter auch seinen im Tor stehenden Sohn Yanick.
«Einige spielten schon im F-Alter bei mir», sagt er. Die individuelle Förderung steht bei ihm denn auch bei den Aktiven ganz klar im Vordergrund. «Mein Ziel ist es, die Spieler so vorzubereiten, dass sie für die erste Mannschaft bereit sind», sagt der 54-Jährige.

