Glaubt man der Farbenlehre, kann es für den FC Mönchaltorf nur gut kommen. Denn die Vereinsfarbe orange, so heisst es, sei eine Farbe der Energie, der Unbekümmertheit und des Vergnügens. Und ein Vergnügen war die letzte Saison mit Sicherheit. Zwei Jahre nach dem Sturz in die 4. Liga konnte der FC Mönchaltorf seine Rückkehr in die 3. Liga feiern. In der nächsten Saison aber dürfte der Faktor «Energie» zum Tragen kommen, denn diese braucht es mit Sicherheit, will das Team von Beat Bühler ihr Ziel erreichen.
Dieses heisst, wenig überraschend für einen Aufsteiger, den Ligaerhalt sicherzustellen. «Ich bin optimistisch», sagt Trainer Bühler, «aber eine einfache Aufgabe ist es natürlich nicht.» Das hat auch mit der Einteilung zu tun. Der FCM spielt in der Gruppe 6. Es ist notabene jene Gruppe, in der sich neben den Zweitliga-Absteigern Küsnacht und Wetzikon noch zahlreiche weitere ambitionierter Klubs befinden. Oder um es in Bühlers Worten zu sagen: «Einige in dieser Gruppe träumen schon seit Jahren von der 2. Liga.»
Findungsphase nötig? Geschenkt!
An jenen Mannschaften orientiert sich der Aufsteiger aber auch gar nicht, sondern an solchen, die aus Sicht von Bühler in Reichweite liegen – wie Weisslingen, die Rütner Reserven, Oetwil am See oder Fehraltorf. «Gegen die müssen wir unsere Punkte holen.»
Gegenüber der letzten Saison tritt der FCM mit einer praktisch unveränderten Mannschaft an. Abgänge gab es keine, dafür Zuzüge, auch externe. Der junge Goalie Mattia Pinto kehrt aus der Nachwuchsabteilung des FCZ zu seinem Stammklub zurück, vom FC Egg stösst der schnelle Cédric Aebischer dazu.
«Im läuferischen Bereich müssen wir uns steigern.»
Trainer Beat Bühler

