Aus seinen Ambitionen machte Volketswils Präsident Markus Denzler noch nie eine Mördergrube. «Wir wollen in drei Jahren in die 2. Liga aufsteigen», sagte er im Sommer 2015 nach einem Neustart mit vielen personellen Wechseln. Aufgestiegen ist der FCV tatsächlich just zu diesem Zeitpunkt – allerdings in die 3. Liga. Er konnte mit einem Start-Ziel-Sieg und ungeschlagen wenigstens die Abstiegsschmach aus der Vorsaison ausmerzen.
Die Erwartungen im Griespark sind aber nicht geringer geworden. Das Saisonziel beim Comeback ist sogleich eine Klassierung unter den besten sechs Teams der Gruppe. Spätestens 2021 – pünktlich zum 50-Jahr-Jubiläum – wollen die Volketswiler dann endlich wieder in der 2. Liga spielen. «Daran hat sich nichts geändert», bestätigt Denzler die Vorgabe. Die Klubverantwortlichen sehen die 3. Liga somit höchstens als Zwischenetappe, ungebrochen bleibt die Sehnsucht nach mehr.
Die neue Achse aus Pfäffikon
Immerhin: Der FCV ist nun weitaus besser aufgestellt als noch in der letzten Drittliga-Saison, als er trotz einer Transferoffensive in der Winterpause und mehreren Trainerwechseln ordentlich Schiffbruch erlitt. Die Hoffnungen ruhen dabei insbesondere auf die frisch vom FC Pfäffikon verpflichteten Gramoz Lekaj, Unai Calzada, Atila Husejni und Flamur Gashi. «Talent allein reicht in der 3. Liga nicht. Dafür braucht es Leadership in jedem Mannschaftsteil. Deshalb haben wir uns gezielt mit diesem Quartett verstärkt», sagt Trainer Alexander Schilling und spricht von einem Substanzgewinn.
«Talent allein reicht in der 3. Liga nicht. Dafür braucht es Leadership in jedem Mannschaftsteil.»
Trainer Alexander Schilling

