Wer hat nach dem souveränen Start-Ziel-Sieg des FC Uster in der Gruppe 2 das Zeug für den Aufstieg? Ein klarer Favorit ist nicht zu eruieren. Sicher erneut ein schlagkräftiges Team stellen wird Phönix Seen. Ob die Winterthurer Spieler aber nach fast schon unzähligen gescheiterten Versuchen genug hungrig sind, ist zumindest fraglich. Zum Kreis der Kandidaten zählt Interregio-Absteiger FC Schaffhausen 2 – und vielleicht sogar Wiesendangen.
Die sich im letzten Winter in akuter Abstiegsgefahr befindenden Winterthurer bliesen mit einem verstärkten Team in der Rückrunde zur Aufholjagd. Der Lohn: Platz 6. Hält dieser Trend, wird der FCW zu einem echten Anwärter auf einen Spitzenplatz. Dafür spricht auch, dass mit Alban Hotnjani (33) ein weiterer Akteur mit reichlich Erstliga-Erfahrung zu den Wiesendangern wechselte.
Mehrere neue Trainer
Gespannt darf man auch auf den FC Bassersdorf sein. Der in der letzten Saison so enttäuschende Mitfavorit steigt nicht nur mit einem neuen Trainer (Gianni Lavigna) in die Saison. Im Kader kam es zu erheblichen Veränderungen – klar ist aber sowieso: Qualität ist weiterhin reichlich vorhanden.
Aus regionaler Sicht ist Gossau (3. Platz) und Greifensee (5.) wieder ein ähnliches Abschneiden zuzutrauen. Dem pflichtet auch Wallisellens Trainer Maurizio Fede bei, der insbesondere den Gossauern aufgrund der jüngsten Resultate und des Trainers einiges zutraut. «Der FC Gossau bringt ein gutes Paket mit. Er ist wie eine versteckte Mine», sagt er.

