Einen besonderen Bezug zum FC Greifensee hatte der in Trüllikon und Illnau aufgewachsene Rolf Imhof nicht, als er vor mittlerweile acht Jahren nach einem Wohnortswechsel dem Verein beitrat. Er war zuerst Spieler und dann zwei Saisons lang auch Trainer der zweiten Mannschaft. Seit 2015 amtet der zweifache Familienvater nun als Sportchef beim FCG. In dieser Funktion ist er auch für die ältesten Juniorenteams A und B verantwortlich.
Imhof hat nicht sogleich alles umgekrempelt, sondern versucht, «langsam Einfluss zu nehmen», wie der 40-Jährige betont. Es sei auch nach harten Diskussionen sein Ziel, immer einen gemeinsamen Konsens zu finden.
Der FC Greifensee musste im letzten Sommer den Abgang von einigen Leistungsträgern wegstecken. Der ZO/AvU prognostizierte ihm deshalb nur den elften Platz. Es wurde dennoch kein schwieriges Jahr in der 2. Liga. Hat Sie das überrascht?
Überhaupt nicht. Wir wussten um das Potenzial des Teams. Unser Anspruch war der fünfte Platz, den wir ja schon davor – und trotz einer Baisse in der Rückrunde – erreichten.
Ziele setzen sich die meisten Klubs. Was aber umgesetzt wird, ist eine andere Sache …
Wir haben nicht nur gesagt, dass wir keine Baisse wollen, sondern haben auch etwas dafür getan. Es war also kein Wunsch ans Christkind.
«Wir haben nicht nur gesagt, dass wir keine Baisse wollen, sondern haben auch etwas dafür getan.»
Greifensee-Sportchef Rolf Imhof

