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Eishockey

Die Lokalrivalen haben dasselbe Ziel

Der EHC Illnau-Effretikon und die Dürnten Vikings wollen auch in der neuen Saison da hin, wo sie sich zuhause fühlen - an der Spitze.

Bis zum ersten Derby dauert es noch: Erst im Dezember trifft der EIE (Marco Begert, Mitte) auf die Vikings.

Archivfoto: Christian Merz

Die Lokalrivalen haben dasselbe Ziel

Seit Jahren gehören die Dürnten Vikings und der EHC Illnau-Effretikon zu den besten Zweitliga-Teams. Im März 2020 trafen sie sich zum Ostschweizer Final-Duell. 2:1 führten die Dürntner damals, dann wurde die Saison ebenso abgebrochen wie die letzte.

Vergangenen Herbst war schon nach wenigen Partien Schluss, sodass das letzte Derby mittlerweile fast ein Jahr zurückliegt. Und bis zum nächsten ist noch etwas Geduld gefragt. Erst in der 13. Runde treffen die Lokalrivalen in der am Samstag beginnen Meisterschaft aufeinander.

Bis dahin dürfte die Tabelle aussagekräftig sein. Und sich zeigen, ob das Duo weiterhin zu den Topteams zählt.

Beide haben sich dasselbe zum Ziel gesetzt – mit Heimrecht in die Playoffs starten zu können. Dafür ist ein Platz in den Top 4 nötig. Unterschiedlich viel Bewegung herrschte derweil in ihren Kadern. Dem EIE gelangen zwar keine «Knallertransfer», dafür blieb die Mannschaft grösstenteils zusammen.

«Wir sind sicher nicht stärker geworden», urteilt Sportchef Mike Häbig, der von einem eher knappen Kader spricht. «Aber wir haben eine gute Grundsubstanz.»

Der wichtigste personelle Wechsel fand hinter der Bande statt. Der letztjährige Assistenztrainer Roman Diethelm beerbte Giorgio Giacomelli, der aus familiären Gründen den Posten als Headcoach abgab.

Bei den Dürntnern ist die sportliche Zentrale weiterhin mit dem Duo Gunnar Hosner und Christian Thiemeyer besetzt. Es steigt bei den Vikings in die vierte Saison.

Und musste die Mannschaft verjüngen, die viele Jahre lang fast unverändert blieb. Über 800 Skorerpunkte haben beispielsweise die Gebrüder Andy, Mischa und Yves Rüegg als Wikinger gesammelt, die nun zurückgetreten sind. 

«Wir haben ein gutes Team zusammen.»

Gunnar Hosner, Trainer Dürnten Vikings

Acht Abgänge und sieben Zuzüge verzeichneten die Vikings.  Hosner ist überzeugt: «Wir haben ein gutes Team beisammen.»

Nur – die erste Meisterschaftsphase müssen die Dürntner mit einer arg deziminierten Mannschaft in Angriff nehmen. Gleich ein halbes Dutzend Verletzte haben sie zu beklagen. Einige wie Nino Marzan, der von Erstligist Wetzikon kam, fallen mehrere Monate aus.

«Schwierig, schwierig», sei die Situation, so Hosner. Was ist fürs erste zentral? «Gut in die Saison starten, um uns oben festzukrallen.» 

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