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Eishockey

Die nächste Wetziker Niederlage in der Verlängerung

Mit zwei späten Toren rettet sich der EHC Wetzikon gegen die Pikes in die Overtime, verliert in dieser aber 2:3.

Abschluss von der blauen Linie: EHCW-Verteidiger Luzi Schneider zieht ab, sein Schuss landet aber nicht im Tor.

Archivfoto: David Kündig

Die nächste Wetziker Niederlage in der Verlängerung

Der EHC Wetzikon scheint nichts gegen Zusatzschichten zu haben.  Nachdem der Oberländer Erstligist schon zuletzt gegen Burgdorf in die Verlängerung musste und im Emmental verlor, war am Mittwoch auch im Heimspiel gegen die Pikes nach der regulären Spielzeit noch kein Sieger gefunden.

Die Wetziker waren in der Overtime zwar besser. Sie hatten mehr als eine Gelegenheit, sich den Extrapunkt zu sichern. Doch der Gastgeber vergab sie allesamt, wofür er bestraft wurde.  Alexander Jeitziner verwertete einen Abpraller zum Siegtor für die Pikes.

Der EHC Wetzikon kann sich nach der 2:3-Niederlage trösten, mit seinem späten Aufbäumen wenigstens einen Punkt gesichert zu haben. Lange lag er 0:2 hinten.

In der Tabelle bringt der eine Zähler den EHCW allerdings nicht weiter. Nach der bereits vierten Niederlage im sechsten Meisterschaftsspiel liegen die Oberländer nur auf dem 8. Platz. 

Plötzlich ist die Energie da

Erst sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit kamen die Wetziker überhaupt in der Partie an. Und das unter gütiger Mithilfe der Gäste.

Goalie Michal Chmel und einer seiner Verteidiger waren sich nicht einig, was sie mit dem Puck nun tun sollten. Der alleine vor dem Tor stehende Brent Buchmüller profitierte – 1:2.

Der Treffer weckte die bis dahin wenig überzeugenden Oberländer. Jetzt war Energie in ihren Angriffen. Und tatsächlich: 240 Sekunden nach dem Anschlusstor glich das Heimteam im Powerplay aus. Manuel Laimbacher schloss eine gelungene Kombination zum 2:2 ab. 

Aussetzer in der Defensive

Zuvor war der EHCW überwiegend harmlos aufgetreten.  Die Entschlossenheit in den Angriffen fehlte, Druckphasen des Heimteams waren selten und jeweils nur von kurzer Dauer.

Zudem schlichen sich in der Defensivarbeit des Gastgebers immer wieder Aussetzer ein. Mehrfach rückten die Oberländer mit all ihrem Personal weit nach vorne, verloren dann die Scheibe und liefen in Konter.

Vorerst hatten sie zweimal Glück, der dritte Konter der Thurgauer aber sass. Nachdem der EHCW nach einer Viertelstunde einen Pfostenschuss zu beklagen hatte, brachte Ivan Hausammann die Gäste im direkten Gegenzug in Führung. 

Die eine oder andere schöne Passstafette zeigten die Wetziker danach. Und liessen auch in ihrem bis in die Schlussphase einzigen Powerplay die Scheibe gefällig zirkulieren. Doch gute EHCW-Chancen waren rar.

Auch als die Thurgauer kurz nach Spielhälfte und dem zweiten Kontertor Richtung Sieg einspurten, ging kein merklicher Ruck durchs Team. Dieser folgte später zwar doch noch. Zum Sieg aber reichte die Steigerung nicht mehr. 
 

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