Er ist allgegenwärtig im Café EG. Fast an jedem Tisch sitzt ein Gast, den ein persönliches Erlebnis mit Adrian Hotz verbindet. Der frühere Eishockeyprofi ging hier ein und aus. Es ist deshalb eine Mischung aus Schock, Unglauben und Nostalgie, die gerade diese Tage den beliebten Treffpunkt vieler alteingesessener Dübendorfer umweht, nach der Nachricht seines überraschenden Todes im Alter von 56 Jahren.
Seit einem Aortariss vor acht Jahren, der zwei schwere Operationen nötig machte, war der zuvor beruflich im Sanitärbereich tätige Hotz invalid. Der Vater zweier erwachsener Kinder tat sich mit der Situation zunächst schwer und fand doch alsbald Mut und neue Lebensinhalte.
Ausgedehnte Spaziergänge gehörten zu seinem Tagesablauf. Er fand Gefallen am Gärtnern und machte Fitnesstraining. «Wegge», wie er wegen der stadtbekannten Bäckerei seines Vaters auch genannt wurde, blieb zudem ehrgeizig – etwa beim Pokern oder Dartspielen. Er wollte selbst dort immer gewinnen.
Seit 2016 Nachwuchstrainer
Und eng verbunden war Hotz vor allem immer mit dem EHC Dübendorf, den sein Vater mitgegründet hatte. Ab 2016 engagierte er sich als Nachwuchstrainer in seinem Jugendverein. «Ich habe ihn geholt, damit er wieder eine Aufgabe hat. Und natürlich wegen seines Wissens», sagt Roger Meier, sein langjähriger Freund, Mitspieler und Trainerkollege.

