Die Würfel sind gefallen. Die Delegierten der Regio League und die Mitglieder des Nachwuchs- und Amateursport-Komittees haben entschieden, wie die am 12. März abgebrochene Saison auf Amateurstufe gewertet wird. Sie gehen dabei den Weg, den man erwarten durfte.
In Ligen, in denen die entscheidenden Phasen nicht fertig gespielt werden konnten, gibt es keine Aufsteiger. Sämtliche Anträge für Aufstiege am grünen Tisch wurden abgelehnt. Zudem dürfen die abgestiegenen Mannschaften in den oberen Ligen bleiben.
Philipp Keller, Manager Regio League und MSL bei Swiss Ice Hockey, sagt: «Wir haben gestützt auf die Reglemente und Weisungen zum Meisterschaftsbetrieb und im Sinne des Sports entschieden.» Im Vorfeld seien zudem die Rechtspflegeorgane konsultiert worden. Offen bleibt, ob Klubs Rekurs gegen diese Entscheide einlegen.
Wetzikon hat noch Zeit
Für die drei zum Zeitpunkt des Abbruchs noch im Einsatz stehenden Erstligisten sind damit die Hoffnungen geplatzt, nächste Saison in der MSL antreten zu können. Der EHC Wetzikon und Frauenfeld aus der Ostgruppe sowie der HC Franches-Montagnes aus der Westgruppe waren allesamt aufstiegswillig.

