In den zwei Finalserien ist alles vorhanden, das Playoffs faszinierend macht. Kernige Checks, eine hohe Intensität und viele Emotionen. Der EHC Wetzikon und Frauenfeld sind ebenbürtig. Die Spannung vor dem am Donnerstag angesetzten vierten Erstliga-Finalspiel ist entsprechend gross.
Die Wetziker führen 2:1 – und halten damit eine Hand am Titel. Wie die Dürnten Vikings. Sie haben sich eine Liga tiefer im Oberländer Derby gegen den EHC Illnau-Effretikon (EIE) dieselbe Ausgangslage erarbeitet.
«Es ist, wie es ist. Wir müssen es akzeptieren.»
Gunnar Hosner, Trainer Dürnten Vikings
Doch dann kommt am Donnerstagmorgen das abrupte Ende. Wegen dem Coronavirus bricht der Verband die Saison per sofort ab – nicht nur bei den Profis, sondern über alle Stufen hinweg. Nach den jüngsten Entwicklungen kommt der Entscheid nicht überraschend, kleiner ist der Schock dadurch nicht.
Er habe damit gerechnet, sagt Mike Häbig. «Mega enttäuscht», ist der EIE-Sportchef gleichwohl. Verständlicherweise. Häbig ist daran, das Viertelfinalspiel auf Instagram zu bewerben, als ihn die Hiobsbotschaft erreicht. Zur Veröffentlichung seiner Nachricht kommt es nicht mehr – wie auch nicht mehr zum nächsten Duell der Oberländer Zweitligisten.

