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Eishockey

Die feurige Antwort des EIE

Schon wieder ein 5:3: Der EHC Illnau-Effretikon besiegt Dürnten im Zweitliga-Final erstmals und verkürzt auf 1:2.

Endlich wieder Siegesjubel: Die Spieler des EIE freuen sich über den ersten Finalsieg., Nach dem Tor zum 4:3 flogen die Fäuste bei den Spielern, EIE-Angreifer Tizian Müller im Laufduell mit Yves Rüegg.

Foto: David Kündig

Die feurige Antwort des EIE

Mike Häbig ballte die Faust. «Ich habe es ja gesagt – wir kommen zurück», sagte der Sportchef. Mit dem 5:3-Sieg verkürzte der EHC Illnau-Effretikon in der Zweitliga-Finalserie (best-of-5) gegen Dürnten auf 1:2.

Für Häbig gab das Feuer seiner Spieler den Ausschlag. «Ich habe es in ihren Augen gesehen», betonte er.

Es war erneut ein an Spannung und Emotionen kaum zu überbietendes Spiel – mit mehreren Führungswechseln.

Entscheidend war schliesslich das 4:3 in der 58. Minute. Yves Förderreuther drückte bei angezeigter Strafe die Scheibe über die Linie und liess einen Grossteil der über 500 Zuschauer im Eselriet jubeln.

Erneuter Schlagabtausch

Eine sportliche Reaktion vermochten die Vikings dieses Mal nicht mehr geben. Im Gegenteil: Der spielende Sportchef in den Reihen der Gäste, Mario Senn, lieferte sich mit Gabriel Gretler noch ein Handgemenge und musste mit einer Matchstrafe vom Eis.

Carlo Fäh war es egal, er traf 19 Sekunden vor der Schlusssirene ins verlassene Gehäuse der Dürntner.

Dabei hätte der Match im dritten Drittel auf beide Seiten kippen können.

Bestnoten verdiente sich inbesondere EIE-Keeper Dennis Volkart, der sich beim ersten Final-Auftritt im heimischen Eselriet nach 40 Minuten und einem 0:5-Rückstand noch enttäuscht auswechseln liess.

Beim dritten Finalduell hielt er einige Male gegen die anstürmenden Gäste mirakulös. Entsprechend bestürmt wurde der Routinier nach der Schlusssirene von seinen Teamkollegen.

Aber auch dieses Mal sah es für den EIE vorerst nicht gut aus. Im anfänglich verhalten geführten Startabschnitt lagen die Vikings mit wenig Aufwand 2:0 in Führung.

Zuerst nützte Noel Brunner die zweite Überzahlsituation für die Gäste zum 1:0 (15.) aus. Dann liess Senn seinen Gegenspieler Nicola Gretler schlecht aussehen und war ebenso erfolgreich (19.).

Der Effort von Fäh

Doch das schnelle 2:0 machte den Titelverteidiger etwas sorglos. Und der unverwüstliche Carlo Fäh (36) erzielte nach einem Energieanfall gerademal 50 Sekunden später sogleich wieder das Anschlusstor.

Dieser Treffer machte den EIE wieder selbstbewusster. Denn kaum war das dritte Drittel angespielt stand es bereits 2:2.  Das Momentum war nun auf Seiten von Illnau-Effretikon. Und die erstmalige Führung durch Nicola Gretler in der 28. Minute die logische Folge.

Tatsächlich brauchten die Vikings eine Weile, um sich von diesem nächsten Tor zu erholen.

Und auch wenn später Mischa Rüegg nochmals ausgleichen konnte (44.) war für Trainer Gunnar Hosner hinterher klar: «Nur 40 Minuten Eishockey reichen halt einfach nicht.»

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