Mit guten Gefühlen in die «Belle»
Enge Spiele, wenig Tore: Das MSL-Halbfinal-Duell der zwei stärksten Defensiven der Liga hat in den ersten vier Spielen gehalten, was man sich davon versprochen hat. Nur folgerichtig ist darum, dass es zwischen dem EHC Dübendorf und Basel eine «Belle» braucht, um den Finalgegner von Martigny zu bestimmen.
Zwei Weitschusstreffer im Mitteldrittel und eine erneut starke Vorstellung von Goalie Fabio Haller standen am Ursprung des Basler Erfolgs am Dienstag. Es war notabene erstmals in dieser Serie, dass eine Partie mit mehr als einem Tor Unterschied endete. Auch das zeigt, wie ausgeglichen es in diesem für die Zuschauer attraktiven Duell zwischen dem Zweiten und Dritten der Qualifikation zu- und hergeht.
«Wer härter arbeitet, wer mehr dran glaubt und sich mehr aufopfert, der kriegt es durch.»
Reto Stirnimann, Trainer EHC Dübendorf
So braucht man denn auch keine Weiterbildung in Wahrsagerei, um auf ein offenes Entscheidungsspiel zu tippen. «Es wird sicher ein Kampf», erwartet Reto Stirnimann, der Trainer des EHC Dübendorf.
Was braucht es, um sich durchzusetzen? «Wer härter arbeitet, wer mehr dran glaubt und sich mehr aufopfert, der kriegt es durch.»
«Jeder wird parat sein»
Die Dübendorfer dürften am Donnerstag zumindest zwei kleine Vorteile für sich reklamieren. Einerseits können sie zu Hause antreten, wo sie in den Playoffs bisher makellos waren. Andererseits können sie mit guten Gefühlen an ihre letzte «Belle» zurückdenken – vor einem Jahr im Viertelfinal ebenfalls gegen Basel. 5:2 hiess damals das Resultat zugunsten der Glattaler.
Man müsse gegenüber der zuletzt verlorenen Partie nicht viel ändern, glaubt Nils Pfister. Und der EHCD-Stürmer ist überzeugt: «Jeder von uns wird parat sein.» Letzteres werden auch die aufstiegswilligen Basler, die sich mit dem Rücken zur Wand ins Entscheidungsspiel retteten.
«Beide Teams sind hinten stark, beide auch ein wenig müde», sagt Robert Othmann. Der Trainer freut sich auf die Partie. Seine Prognose: «Alles ist offen.»
