Erst nahmen die Argovia Stars dem EHC Wetzikon mit ihrem hartnäckigen Auftreten die Spielfreude, in der Schlussphase dann auch die scheinbar souveräne 3:1-Führung. Dank Gianni Brandis Durchsetzungsvermögen in der Verlängerung entschied der Oberländer Erstligist das zweite Spiel der Viertelfinalserie am Donnerstag dennoch 4:3 für sich.
Eine weitere Niederlage hätte den Favoriten in arge Schieflage gebracht. So aber ist die Best-of-5-Serie beim Stand von 1:1 zu einer Best-of-3-Serie verkommen, die am Samstag fortgesetzt wird. Dass sich die Wetziker mit den spielerisch limitierten, aber gut organisierten Aargauern schwertun, kommt nicht überraschend. Trainer Roger Keller hatte schon vor Beginn der Playoffs vor ihnen gewarnt.
«Die guten 50 Minuten mitnehmen, den Rest vergessen.»
Roger Keller, Trainer EHC Wetzikon
Auch wenn er es im zweiten Spiel verpasste, den Sack zuzumachen und so unnötig zittern musste, zeigte der EHCW nach dem verpatzten Auftritt im Startspiel eine Leistungssteigerung. Darauf lässt sich aufbauen, findet Keller.
«Die guten 50 Minuten mitnehmen, den Rest vergessen», lautet seine Empfehlung. «Und mit Freude spielen und geduldig sein.»

