Im Prinzip waren die bisherigen 18 Spiele nicht mehr als ein Vorgeplänkel. Die Qualifikation eine Art lange Saisonvorbereitung auf die am Samstag mit dem ersten Achtelfinal beginnende K.o.-Phase. Die Gefahr nämlich, dass der EHC Illnau-Effretikon und die Dürnten Vikings in ihrer Zehnergruppe die Playoffs der besten acht Teams hätten verpassen können, war praktisch gleich null.
Zu stark sind die Oberländer Zweitligisten besetzt, seit Jahren haben sie ein Abonnement auf Spitzenplätze. Die Vikings räumten letzte Saison gar alles ab – erst in der Ostschweiz, danach gewannen sie auch den erstmals ausgespielten nationalen Meistertitel.
Der Start der Meisterschaft
Der doppelte Titelverteidiger beendete die vom SC Weinfelden gewonnene Qualifikation auf Rang 3 – und damit erstmals überhaupt hinter dem Lokalrivalen, mit dem er seit der Saison 2013/14 in derselben Gruppe eingeteilt ist.
Der EIE hat in den vergangenen Monaten Aussergewöhnliches geleistet. Er hat in der Qualifikation nicht nur am wenigsten Gegentore aller 20 Ostschweizer Zweitligisten klassiert. Das Team von Trainer Giorgio Giacomelli gewann auch alle neun Heimspiele im Eselriet und reihte zudem zuletzt zwölf Siege aneinander. Der Selbstvertrauenspegel dürfte nach diesen Erfolgen auf dem Höchststand sein. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein, weil ja laut Trainer Giacomelli erst jetzt «die Meisterschaft richtig anfängt».

