Es ist ein komisches Bild. Da rennen die Dürnten Vikings am Dienstag in ihrem zweiten Spiel der Endrunde einem Eintore-Rückstand hinterher. Und erhalten eineinhalb Minuten vor Schluss – quasi als Bonus – ein Powerplay zugesprochen.
Doch der Oberländer Zweitligist verzichtet darauf, Goalie Fabian Ryffel durch einen zusätzlichen Feldspieler zu ersetzen, um so mit sechs gegen vier angreifen zu können.
Eine letzte Chance wenige Sekunden vor dem Ende bietet sich ihm gleichwohl noch, dann aber ist Schluss. 1:2 verlieren die Dürntner zuhause vor über 500 Zuschauern gegen den SC Freimettigen, den Sieger der Zentralschweizer Gruppe.
Das Team des Trainerduos Christian Thiemeyer und Gunnar Hosner hat dadurch die Chance vergeben, nach seinem Auftakterfolg gegen Star Chaux-de-Fonds (5:3) mit einem weiteren Sieg in den Final um den Schweizer Meistertitel der 2. Liga einzuziehen.

