Ihre Blicke gingen allesamt ins Leere. Einige standen da, das Kinn abgestützt auf ihrem Stock, als ob sie in diesem Moment einen zusätzlichen Halt gut gebrauchen könnten. Andere Wetziker Spieler wiederum knieten auf dem Eis und sahen reglos zu, wie der EHC Arosa am anderen Ende des Spielfeldes seinen Ostschweizer Meistertitel feierte.
Nach dem 3:5 vom Donnerstag im Schanfigg ist die Finalserie vorbei. 1:3 verlor der Erstligist aus dem Zürcher Oberland die intensive und spannende Wiederauflage des Duells aus dem Vorjahr gegen die Bündner, wobei er zuletzt drei Niederlagen hintereinander einfing.
Sowohl das dritte Spiel (2:3), als auch die letzte Partie (3:5) hätten die Wetziker durchaus für sich entscheiden können. Weil sie das aber nicht taten, bleibt ihnen nur der Frust, den idealen Auftakt (5:1) nicht als Steilpass ausgenutzt zu haben.
«Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft», fand EHCW-Trainer Roger Keller im Frust positive Worte. «Sie hat nie aufgegeben. Und es ist nicht selbstverständlich, erneut den Final zu erreichen.»

