Fast zehn Jahre ist es her seit am Schluefweg nach einer Finalserie ein Meistertitel gefeiert werden konnte. Statt den Klotenern stemmten damals aber die Spieler des HC Davos nach einer sogenannten Finalissima vor fast 7000 Zuschauern den Pokal in die Höhe.
Stimmung in der übergrossen Arena
Am Donnerstagabend war es auf Amateurebene mit dem EHC Dürnten Vikings erneut der Gast, der am Ende nach einem ungefährdeten 7:2-Sieg jubelte. Doch auch wenn sich natürlich für den Zweitliga-Final nur einige hundert Fans in der übergrossen Swiss Arena einfanden, sorgten insbesondere die mit Trommeln, Klatschfächern, Fahnen und Wikinger-Hörnern ausgerüsteten Dürntner Anhänger für ziemlich Stimmung und Lautstärke.
Und die Oberländer machten es – obwohl als Qualifikationszweiter aus der schlechteren Position gestartet – gegen den EHC Bassersdorf auch weniger spannend.
Auf dem kürzesten Weg entschieden sie die Finalserie (best-of-5) für sich. Die Vikings sicherten sich damit nach 2015 und 2016 bereits zum dritten Mal den Ostschweizer Meistertitel. Während ein Grossteil der Spieler aber bereits die früheren Erfolge miterlebte, ist der jüngste Triumph für das Trainer-Gespann Gunnar Hosner und Christian Thiemeyer eine Premiere.

