Es waren die bittersten Momente der Saison. Und sie dürften den Spielern des EHC Wetzikon unendlich lang vorgekommen sein. Da jubelten die Aroser Spieler schon über den Gewinn des Ostschweizer Meistertitels, dabei standen noch immer drei Sekunden auf der Uhr. Der Oberländer Erstligist aber wusste längst: Er ist entthront. Und trotzdem musste er einen letzten Scheibeneinwurf über sich ergehen lassen.
Immer verzweifelter war der EHCW in der Schlussphase des vierten Finalspiels vor über 1500 Zuschauern einem Zweittore-Rückstand nachgerannt. Die eine oder andere Möglichkeit bot sich dem Team von Trainer Roger Keller. Es wäre aber erstaunlich gewesen, hätten die Gäste die abgeklärt auftretenden Bündner noch abfangen können.
«Wir waren bis am Schluss dran.»
EHCW-Trainer Roger Keller
So verpassten die Wetziker letztlich ihr grosses Ziel, den Arosern mit einem Sieg die Meisterparty zu verderben und eine «Belle» in Wetzikon zu erzwingen. «Wir waren bis am Schluss dran», sagte Roger Keller hernach. Der EHCW-Trainer wirkte gefasst, selbstverständlich aber auch sehr enttäuscht. «Sie wollten den Sieg heute unbedingt. Ihr grösserer Hunger hat über die ganze Serie gesehen schliesslich den Ausschlag gegeben.»
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