Als Zahlungsmittel auf dem Eis taugen diese Werte zwar nicht. Aber ein gutes Gefühl dürfte es dem EHC Illnau-Effretikon dennoch vermitteln, dass er vor dem Zweitliga-Duell gegen die Dürnten Vikings in allen relevanten Bereichen besser dasteht als der Gegner.
Das Team von Trainer Dieter Wieser ist Dritter, damit drei Ränge weiter oben klassiert, hat acht Punkte Vorsprung auf die Vikings und eine klar erfolgreichere Torproduktion (plus 12) vorzuweisen. Acht Spieler in Wiesers Kader erzielten zehn oder mehr Skorerpunkte – ein Indiz für die breit abgestützte EIE-Offensive – bei den Dürntnern erfüllt einzig Adrian Stoob dieses Kriterium.
Auch die Formkurve spricht für den Gastgeber, weshalb Wieser zufrieden sagen kann: «Wir sind parat.» Von den letzten neun Spielen hat der EIE nur deren zwei verloren – jeweils gegen Leader Bassersdorf. Die Dürntner weisen in derselben Zeitspanne gar eine negative Bilanz (4:5) auf.
Und was in den Hinterköpfen sicher noch präsent ist: Der EIE hat das erste Derby der Saison in Bäretswil 3:2 für sich entschieden, womit er die lange Dominanz der Vikings mit sieben Derbysiegen in Serie beendete. Ist die logische Konsequenz aus all diesen Statistiken also, dass der EIE heute als Favorit in die Begegnung steigt?
Emotionen mit Respekt

