In manch anderem Klub würde diese Bilanz für Freudensprünge sorgen. Nicht so im zweitklassierten EHC Wetzikon, der am Samstag mit einem Sieg bei Leader Arosa nach regulärer Spielzeit die Tabellenspitze übernehmen würde.
Acht der ersten neun Spiele in der Qualifikation hat der Oberländer Erstligist gewonnen. Weshalb Roger Keller findet, punktemässig sei man im Soll. Die ganz grosse Zufriedenheit breitet sich beim Trainer nach dem ersten Drittel der Qualifikation trotzdem nicht aus.
Das hat auch mit den Ansprüchen zu tun, die beim Schweizer Meister der 1. Liga konsequenterweise höher sind als bei Teams, für die eine Playoff-Qualifikation das Maximum darstellt. Und ebenfalls mit Kellers Eindruck, sein Team laufe noch nicht auf allen Zylindern.
Was dem Trainer missfällt: «Unser Verhalten in der eigenen Zone ist unerfreulich. Wir erhalten zu viele Tore.»
Kommt hinzu: In fast der Hälfte ihrer Partien kassierten die Wetziker das erste Tor des Spiels. Zweimal gerieten sie zuletzt zuhause gar 0:2 in Rückstand, ehe ihnen wie am Mittwoch beim 5:2 gegen Frauenfeld (3.) die Wende gelang.

