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Eishockey

Wie der EHCW mit der Rolle als Titelverteidiger umgeht

Auf dem Papier spricht nichts dagegen, dass der EHC Wetzikon an seine erfolgreiche letzte Saison anknüpfen kann. Die Frage aber ist: Wie kommt der Oberländer Erstligist mit der Rolle als Gejagter klar?

Es ist ein hübsches Detail. Nicht gross und doch unübersehbar. Auf dem dunklen Heimtrikot des EHC Wetzikon prangt das rote Meisterlogo auf dem Ärmel. Treten die Wetziker auswärts an, hat es seinen Platz sogar auf der Brust. Der EHCW ist auf den Gewinn des Schweizer Meistertitels in der 1. Liga zurecht stolz, was sich mit der kleinen Spielerei zeigt. «Die Trauben hängen dadurch aber auch hoch», sagt Trainer Roger Keller. «Wir müssen uns anstrengen, um diesem Logo gerecht zu werden.»

«Wir müssen uns anstrengen, um diesem Logo gerecht zu werden.»
Trainer Roger Keller

 

Als Gegner kann man die selbstbewusste rote Marke durchaus als Ansporn nehmen. Und an motivierten Gegnern wird es dem EHCW nach der letzten Saison nicht mangeln – der Meister ist der Gejagte. Es ist eine ungewohnte Rolle für die Wetziker, deren Erstliga-Titel 38 Jahre auseinander liegen. Sie ist auch für Trainer Keller neu. «Ich stand noch nie an diesem Punkt.»  

Niederlagen werden kommen

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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