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Glattaler erfüllen Pflicht

Dübendorf macht Druck im Abstiegskampf

Der FC Dübendorf bezwang Interregio-Schlusslicht Pratteln 2:1 und kann weiter auf den Ligaerhalt hoffen.

Dübendorfer Matchwinner: Kristijan Klincov erzielte beim 2:1 über Pratteln beide Tore.

.Foto: Robert Pfiffner

Dübendorf macht Druck im Abstiegskampf

Glattaler erfüllen Pflicht

Der FC Dübendorf bezwang Interregio-Schlusslicht Pratteln 2:1 und kann weiter auf den Ligaerhalt hoffen.

Eigentlich hätte der FC Dübendorf gegen das auch noch lange Zeit dezimierte Schlusslicht Pratteln weit höher gewinnen müssen als nur 2:1. Zu spielbestimmend war er und zu eklatant fiel sein Chancenplus aus.

Aber das war Shaip Krasniqi am Ende herzlich egal. «Hauptsache gewonnen, sonst wäre es mit dem Ligaerhalt brutal schwierig geworden», sagte der FCD-Coach, dessen Team nach dem zweiten Rückrunden-Erfolg nur noch drei Zähler hinter dem rettenden Ufer der 2. Liga interregional liegt.

Dübendorf macht Dampf

Dass drei Punkte Pflicht waren, um dem drohenden Abstieg noch entrinnen zu können, war den Dübendorfern von Beginn weg anzumerken. Sie übernahmen umgehend das Kommando – auch um Précieux Mena, dem 17-jährigen B-Junior, der in Abwesenheit von Stammkeeper Labinot Bytyci im Tor stand, möglichst wenig Arbeit aufzubürden. Und für einmal waren die Dübendorfer Bemühungen auch schnell von Erfolg gekrönt, als Kristijan Klincov nach einem gekonnten Zuspiel von Eldin Omerovic alleine vor dem gegnerischen Tor die Ruhe bewahrte.

In der Folge vermochte der FCD seine Führung zwar trotz mehrerer Gelegenheiten nicht auszubauen. Seine Erfolgsaussichten verbesserten sich dennoch, als der Gäste-Keeper nach einem Notbremse-Foul am durchgebrochenen Diart Iseni des Feldes verwiesen wurde.

Frühe Entscheidung verpasst

In Überzahl spielend, brauchten die nun drückend überlegenen Dübendorfer nicht allzu lange, um den zweiten Treffer zu erzielen; wiederum Klincov gelang dieser, diesmal nach feiner Hacken-Vorlage von Nejc Plaznik. Statt die Partie mit dem dritten Treffer zügig zu entscheiden, betrieb der FCD danach aber Chancenwucher in Reinkultur. Unter anderem trafen die Dübendorfer mehrmals aus bester Position das Ziel nicht, und zweimal landete der Ball nur am Pfosten.

Dies alles blieb zwar nicht unbestraft, denn das Heimteam musste ganz zum Schluss nach einer Ecke tatsächlich noch das Anschlusstor hinnehmen. Am ungefährdeten Sieg änderte dieses freilich nichts mehr.

Nun soll am Mittwoch auswärts gegen Red Star der nächste Sieg her – und dann wären die Dübendorfer Hoffnungen auf den Klassenverbleib plötzlich wieder realistisch.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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