Sport

Zu späte Aufholjagd

Der Meister ist für Uster eine Nummer zu gross

Der UHC Uster verliert in den NLA-Playoffs die Viertelfinal-Serie gegen Zug 0:4. Das vierte Spiel endet aus Sicht des Aussenseiters 7:10.

Für den UHC Uster (Daniels Janis Anis, Mitte) gab es gegen die mit Topausländern wie Verteidiger Robin Nilsberth (links) gespickten Zuger kein Durchkommen. (Archiv)

Foto: David Kündig

Der Meister ist für Uster eine Nummer zu gross

Der UHC Uster verliert in den NLA-Playoffs die Viertelfinal-Serie gegen Zug 0:4. Das vierte Spiel endet aus Sicht des Aussenseiters 7:10.

Auch im vierten Anlauf vermochte der UHC Uster Titelverteidiger Zug in der Viertelfinal-Playoffserie nicht zum Stolpern zu bringen. Mit der 7:10-Niederlage im zweiten Heimspiel unterliegen die Ustermer deutlich 0:4. Nicht zuletzt durch seine bis zum Schluss engagierte Leistung an diesem Abend wurde das Team von Coach Simon Meier, das am Anfang der Partie zweimal geführt hatte, mit einer verdienten Standing Ovation in die Sommerferien verabschiedet.

Es war angesichts des auch an diesem Abend diskussionslosen spielerischen Übergewichts des Zuger Teams ein kleines Fünkchen Hoffnung, das Usters Topscorer Johannes Wilhelmsson 80 Sekunden vor der Schlusssirene mit seinem herrlichen Weitschusstreffer ins hohe Eck zum zwischenzeitlichen 7:9 nochmals entzündete. Aber es loderte – nicht zuletzt auch in den Reihen des bis zuletzt lautstarken Grossteils der 512 Zuschauerinnen und Zuschauer im Buchholz.

Immerhin hatte man nach dem gut vier Minuten vor Spielende gezogenen Timeout ja auch keine drei Minuten benötigt, um durch die Treffer von Daniels Janis Anis und eben Wilhelmsson den Viertorerückstand auf noch zwei Treffer zu verkürzen. Würden die bis dahin dominierenden Zentralschweizer vielleicht doch noch etwas nervös?

Mitnichten. Das Wunder von Uster blieb aus: Mit seinem Treffer ins leere Gehäuse und damit vierten Torerfolg dieses Spiels zog Zugs Sami Johansson einen definitiven Schlussstrich unter die Playoff-Viertelfinalserie 2026 zwischen Zug und dem UHC Uster. Gleich in drei der vier Partien hatte der Favorit zehn oder mehr Tore erzielt.

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