Ist die höchste Amateurliga in Not?
Sinkende Zuschauerzahlen, eine ungrade Anzahl an Teams und Reformpläne von aussen – wie gut geht es der MHL? Die Sportchefs aus Dübendorf und Wetzikon haben dazu eine klare Meinung.
Bisher überwiegend ausserhalb der breiten Öffentlichkeit agierend, ist die höchste Amateurliga MHL in ihrer 8. Saison plötzlich ins Rampenlicht geraten. Im Schweizer Eishockey ächzt es. Die oberste Profiliga floriert. Die darunter liegende Swiss League dagegen befindet sich in einer schwierigen Lage und hat in der aktuellen Form kaum eine Zukunft.
Es gibt im Schweizer Eishockey darum nicht wenige Exponenten, die der Meinung sind, es gebe eine Liga zu viel. Und für eine Zusammenlegung der Swiss League mit der MHL plädieren. Zu diesen zählt Urs Kessler, der Verwaltungsratspräsident des Verbands.
Am Donnerstag hat sich die Lage der Swiss League verschärft. Der EHC Winterthur gab bekannt, sich auf kommende Saison aus der zweithöchsten Liga zurückzuziehen. Ihm fehlen rund 750’000 Franken, um den Profibetrieb weiter finanzieren zu können. Zudem ist fraglich, ob Bellinzona über diese Saison hinaus in der Swiss League bleibt.

