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Aller guten Dinge sind drei

Der EM-Überflieger setzt nochmals ein Ausrufezeichen

Drittes Gold von Noè Ponti an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Polen: Der 24-Jährige vom SC Uster gewinnt die 200 m Delfin am Schlusstag.

Noè Ponti nach seinem dritten Streich an den Kontinentalmeisterschaften in Lublin.

Foto: Keystone

Der EM-Überflieger setzt nochmals ein Ausrufezeichen

Drittes Gold von Noè Ponti an den Kurzbahn-Europameisterschaften in Polen: Der 24-Jährige vom SC Uster gewinnt die 200 m Delfin am Schlusstag.

Nach den 50 m Delfin und den 100 m Lagen dominierte Noè Ponti einen dritten Final. Dabei verwies der 24-Jährige die einheimischen Zwillinge Krzysztof und Michal Chmielewski in 1:50,17 auf die weiteren Podestplätze.

Vor allem die erste und die letzte Bahnlänge von Ponti im kleinen Becken beeindruckten und verhalfen ihm, die zwischenzeitlich sehr nahe an ihn herangekommenen Polen auf Distanz zu halten. Am Ende hatte der EM-Überflieger 7 respektive 13 Hundertstel Vorsprung auf seine zwei stärksten Konkurrenten.

Erneut dreimal Gold und einmal Silber

Später am Sonntagabend hatte der Ustermer Schwimmer die Möglichkeit, auch im Team Edelmetall zu holen. Aber die 4x50 m Lagenstaffel mit Thierry Bolin, Maël Allegrini, Ponti und Tiago Behar musste sich im von Italien gewonnenen Final mit dem 6. Platz zufrieden geben, obwohl sie wie im Vorlauf einen Schweizer Rekord aufstellte.

Auf die 1:32,71 am Morgen folgten am Abend 1:31,98. Für einen Podestplatz fehlten lediglich 14 Hundertstel.

Swiss Swimmer Noe Ponti celebrates with a Swiss flag on his way out after winning in the Men's 200m Butterfly Final during the European Aquatics Short Course Swimming Championships in Lublin, Poland, Sunday, Dec. 7, 2025. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
Eine fette Ausbeute: Der Ustermer Schwimmer holte nebst dreimal Gold auch einmal Silber.

Pontis Ausbeute in Polen ist somit gleich wie vor zwei Jahren in Rumänien. Neben den drei Goldmedaillen sicherte sich Ponti auch einmal Silber.

Am Freitag hatte er sich über die 100 m Delfin um eine Hundertstel geschlagen geben müssen. In Otopeni 2023 hatte er Gold über alle Delfin-Distanzen gewonnen, dafür über die 100 m Lagen nur Silber.

«Ein gutes Fundament für die Zukunft»

Markus Buck, der Leistungssportchef von Swiss Aquatics Swimming, zog nicht nur wegen der Medaillen von Ponti und dem dadurch erreichten 7. Platz im Medaillenspiegel ein sehr positives Fazit von den Titelkämpfen in Ostpolen.

«Das ganze Team hat das gebracht, was erwartet werden konnte. Zum Teil wurden Finals knapp verpasst», bilanzierte Buck. «Die Europameisterschaft hat gezeigt, dass wir uns in der Breite ernorm entwickelt haben und ein gutes Fundament für die Zukunft haben.»

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