Warum sich Pfäffikon trotz Erfolg von Trainer Kobel trennte
Der FC Pfäffikon liegt in der Drittliga-Gruppe 6 nur vier Punkte hinter der Spitze – dennoch will der Verein nicht mit dem Trainer weitermachen.
Die Entlassung von Trainer Kurt Kobel nach dreieinhalb Jahren Amtszeit kam überraschend. Noch zum Ende der Vorrunde in der 3. Liga bezwang Pfäffikon im Verfolgerduell den FC Volketswil – und überwintert damit auf Platz drei der Gruppe 6. Dennoch teilte der Klub wenige Tage später mit: «Der Verein hat entschieden, den bestehenden Vertrag vorzeitig aufzulösen.» Präsident Michael Wanner erklärt, wie es zu diesem Entscheid kam.
Michael Wanner, sportlich steht Pfäffikon gut da: Die erste Mannschaft des FCP hat nur vier Punkte Rückstand auf die Spitze. Warum hat sich der Verein trotzdem von Trainer Kurt Kobel getrennt?
Michael Wanner: Das ist sicher ein eher ungewöhnlicher Schritt. Wir haben nur vier Punkte zur Spitze und treffen zum Rückrundenstart gleich auf Leader Zollikon und Wetzikon – also auf direkte Konkurrenten. Wir können uns dadurch eine noch bessere Ausgangslage verschaffen.

