Laupens Risiko schlägt sich in Gegentoren nieder
Die Laupner NLA-Frauen können gegen Zug lange hoffen, ihre Negativserie zu beenden. Das Schlussresultat fällt mit 3:9 trotzdem brutal aus.
Der UHC Laupen tritt weiterhin an Ort. Die Oberländer NLA-Frauen kassierten mit dem 3:9 daheim gegen Zug die bereits fünfte Niederlage in Serie. Das hohe Ergebnis ist indes irreführend. In der 48. Minute verkürzte das Heimteam auf 3:5. «Danach hatten wir das Momentum auf unserer Seite», sagt Laupens Stürmerin Vanessa Wetten.
Zug zog sich zurück, konzentrierte sich auf die Defensive. Bis zur 56. Minute trennten die zwei Teams nur zwei Tore. Dann erhöhte das Heimteam das Risiko, ersetzte seine Torfrau durch eine zusätzliche Feldspielerin. Mit dem Ergebnis, dass die Gäste gleich mehrfach ins leere Tor trafen und aus der knappen Angelegenheit eine überaus klare Sache machten.
Trotz der erneuten Niederlage fand Laupens Stürmerin Wetten Erbauliches. Im Vergleich zu den vorangehenden Partien sah sie eine positive Entwicklung. «Wir haben die Zweikämpfe wieder besser geführt, und der Wille, gewinnen zu wollen, war wieder besser spürbar.»

