Die Riders zeigen eine grosse Aufholjagd – und verlieren dennoch
Die Floorball Riders gleichen daheim gegen Zug nach einem 0:4-Rückstand die Partie wieder aus, müssen sich dem Favoriten aber 4:8 beugen.
Gegen Zug gelang den Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti zwar eine spektakuläre Aufholjagd. Die Oberländer NLA-Frauen machten im zweiten Drittel einen 0:4-Rückstand wieder wett. Am Schluss aber standen die Riders mit leeren Händen da. Sie unterlagen den favorisierten Zentralschweizerinnen, die letzte Saison im Superfinal standen, letztlich 4:8.
Für die Riders war es im fünften Meisterschaftsspiel die fünfte Niederlage. Da sie gegen Bern Burgdorf 4:5 nach Verlängerung unterlagen, haben sie immerhin einen Punkt auf dem Konto.
Trotz der erneuten Niederlage: Was die Riders im zweiten Drittel zeigten, war bemerkenswert. Zwei schnelle Gegentreffer liessen ihr Defizit bis zur 25. Minute auf 0:4 anschwellen. War die Partie damit entschieden? Mitnichten. Die Riders stellten auf zwei Linien um und zeigten in der Folge, dass sie über Nehmerqualitäten verfügen.
Innerhalb von neun Minuten traf das Heimteam viermal und glich zum 4:4 aus. Federführend beim grossen Comeback waren dabei die Schwedin Jenna Taivaloja sowie Captain Esther Jeyabalasingam. Taivaloja traf zweimal und gab eine Vorlage, Jeyabalasingam erzielte ein Tor und gab zweimal den letzten Pass.
«Müssen die Cleverness entwickeln»
Überaus bitter aber war für die Oberländerinnen, was ihrem Torfestival folgte. Sie kassierten vier Sekunden vor der zweiten Pause das 4:5. «Das darf nicht passieren, wir müssen da einfach fokussierter sein», ärgerte sich Taivaloja.
Sportchef Giovanni Marti hieb in dieselbe Kerbe: «Das brachte uns aus dem Tritt.» Klar ist für ihn: «Wir müssen die Cleverness entwickeln, um solche Situationen besser zu lösen.»
Im dritten Abschnitt zogen die Zugerinnen dann die Schraube an. Und liessen kein weiteres Comeback der Oberländerinnen mehr zu.
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