Laupen wahrt seine weisse Weste
Besser könnte die Bilanz des UHC Laupen nicht sein: Die Oberländer NLA-Frauen gewannen auch ihre dritte Partie.
Die Laupner NLA-Frauen haben in der dritten Runde die weisse Weste bewahrt. Die Oberländerinnen setzten sich in einem umkämpften Spiel auswärts in Winterthur verdient 4:2 durch. Laupen drehte dabei im Schlussdrittel die Partie mit drei Toren.
Matchwinnerin bei den Gästen war Andrea Wildermuth. Sie traf insgesamt dreimal. Einen Hauptanteil am Erfolg trug auch Goalie Pascale Mir, die hinterher zur besten Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde.
«Es war ein Pflichtsieg», sagte Laupens Stürmerin Annina Stoll, «geglänzt aber haben wir nicht. Es braucht eine weitere Steigerung.»
Fast bis zur Spielmitte blieb die Partie torlos. Dabei war sie keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Die Begegnung war zwar etwas zerfahren, aber durchaus unterhaltsam. Einzig die Tore fehlten, bis Laupen diesen Bann brach. In der 30. Minute brachte Wildermuth die Gäste nach einem schönen Pass von Vanessa Wetten in Führung.
Mirs Glanztat
Die Laupnerinnen erzielten ihre Führung in Überzahl, wobei sie einen Angriff von Winterthur abfingen und Profit aus der unsortierten Abwehr zogen.
Ein Winterthurer Doppelschlag aber nahm ihnen die Freude schnell. Erst verwertete Katarina Klapitova einen Penalty trocken zum Ausgleich, danach offerierten die Gäste der Winterthurerin Damaris Hangartner einen Solovorstoss, den diese souverän abschloss.
Kurz nach Beginn des Schlussdrittels ereignete sich die wohl wegweisende Szene des Spiels. Die Winterthurerinnen kamen in Überzahl zu einer Grosschance, die Laupens Goalie Mir mit einer spektakulären Fussabwehr zunichte machte. «Wir können uns bei ihr bedanken, dass sie uns im Spiel hielt», lobte Annina Stoll ihre Teamkollegin.
Mirs Rettungstat schien ihre Vorderleute zu beflügeln. Diese zogen in der Folge das Tempo an, agierten nun mit deutlich mehr Energie und schafften es dank dieser Steigerung, die Partie in die für sie richtige Bahn zu lenken.
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