Sorgen in Laupen, neuer Schwung bei den Floorball Riders
Der UHC Laupen ist in der Vorbereitung durchgeschüttelt worden. Das trübt seine Aussichten. Viel Zuversicht herrscht derweil beim Lokalrivalen, den Floorball Riders.
In der letzten NLA-Meisterschaft trennten den UHC Laupen und die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti Welten. Oder in Punkten ausgedrückt – deren 35. Die Riders beendeten die Qualifikation auf dem 10. und letzten Platz, die Laupnerinnen wurden Zweite. Sie hätten diese Platzierung in der Spitze heuer gerne bestätigt. Und peilen den nächsten Schritt in der Entwicklung an: erstmals überhaupt eine Playoff-Serie für sich zu entscheiden.
Das Team ist zusammengeblieben, die Qualität weiterhin gross. Und doch hat sich die Ausgangslage zuletzt arg verändert. Die Verletzungshexe schlug in Laupen in der Vorbereitung brutal zu. Die beste Skorerin der letzten Saison, Yara Hofmann, fällt die komplette Saison aus. Ebenso Laura Bertini, Laupens wichtigste Verteidigerin. Dazu fehlen vorerst auch die Leistungsträgerinnen Veronika Machalkova, Sina Hofmann und Sina Krausz.
Dass Trainer Yves Kempf nach dieser Verletzungswelle und dem Ausfall eines kompletten Blocks an Stammspielerinnen davon spricht, einige schlaflose Nächten verbracht zu haben, ist verständlich. Die Laupnerinnen halten jedenfalls die Augen offen, ob sich noch ein Zuzug realisieren lässt.
Kempf stellt aber klar: «Es müsste eine Bombe sein. Sonst kann ich auch auf meine jungen Spielerinnen setzen.» Trotz Personalsorgen gibt sich der Headcoach kämpferisch: «Wir haben noch immer Klasse im Team», sagt er, «aber es wurde alles über den Haufen geworfen.»
