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Oberländer NLA-Frauen starten zur Saison

Sorgen in Laupen, neuer Schwung bei den Floorball Riders

Der UHC Laupen ist in der Vorbereitung durchgeschüttelt worden. Das trübt seine Aussichten. Viel Zuversicht herrscht derweil beim Lokalrivalen, den Floorball Riders.

Die Floorball Riders (Rebecca Harder) treffen bereits in der zweiten Runde auf den UHC Laupen (Tamara Fritschi). (Archiv)

Foto: Christian Merz

Sorgen in Laupen, neuer Schwung bei den Floorball Riders

Der UHC Laupen ist in der Vorbereitung durchgeschüttelt worden. Das trübt seine Aussichten. Viel Zuversicht herrscht derweil beim Lokalrivalen, den Floorball Riders.

In der letzten NLA-Meisterschaft trennten den UHC Laupen und die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti Welten. Oder in Punkten ausgedrückt – deren 35. Die Riders beendeten die Qualifikation auf dem 10. und letzten Platz, die Laupnerinnen wurden Zweite. Sie hätten diese Platzierung in der Spitze heuer gerne bestätigt. Und peilen den nächsten Schritt in der Entwicklung an: erstmals überhaupt eine Playoff-Serie für sich zu entscheiden.

Das Team ist zusammengeblieben, die Qualität weiterhin gross. Und doch hat sich die Ausgangslage zuletzt arg verändert. Die Verletzungshexe schlug in Laupen in der Vorbereitung brutal zu. Die beste Skorerin der letzten Saison, Yara Hofmann, fällt die komplette Saison aus. Ebenso Laura Bertini, Laupens wichtigste Verteidigerin. Dazu fehlen vorerst auch die Leistungsträgerinnen Veronika Machalkova, Sina Hofmann und Sina Krausz.

Dass Trainer Yves Kempf nach dieser Verletzungswelle und dem Ausfall eines kompletten Blocks an Stammspielerinnen davon spricht, einige schlaflose Nächten verbracht zu haben, ist verständlich. Die Laupnerinnen halten jedenfalls die Augen offen, ob sich noch ein Zuzug realisieren lässt.

Kempf stellt aber klar: «Es müsste eine Bombe sein. Sonst kann ich auch auf meine jungen Spielerinnen setzen.» Trotz Personalsorgen gibt sich der Headcoach kämpferisch: «Wir haben noch immer Klasse im Team», sagt er, «aber es wurde alles über den Haufen geworfen.»

Es fühlt sich anders an

Die Laupnerinnen dürften den Sprung in die Playoffs gleichwohl schaffen. Genau das haben sich die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vorgenommen. Es wäre eine Premiere seit ihrem NLA-Aufstieg vor fünf Jahren. Und aus ihrer Sicht schlicht überfällig.

Im Kader der Oberländerinnen hat sich einiges getan. Die Riders verzeichneten rund ein halbes Dutzend Ab- und Zugänge. Mit den Zwillingsschwestern Malin und Emma Hansson sowie Wilma Johansson verpflichteten die Riders beispielsweise ein nordisches Trio, das Erfahrung aus der höchsten schwedischen Liga mitbringt. Ebenfalls neu ist das Trainerduo. Die vom B-Ligisten Zäziwil gekommene Katrin Kivirand teilt sich den Posten mit Thomas Appenzeller.

«Wir hatten von Anfang einen coolen neuen Drive», freut sich Appenzeller, der vor drei Jahren als Headcoach der Kloten-Dietlikon Jets das Double gewann. Der Egger nimmt eine Aufbruchstimmung wahr. «Es fühlt sich generell anders an», sagt der 37-Jährige, der schon letzte Saison bei den Riders als Co-Leiter Sport nahe am Geschehen war.

Das gute Teamgefüge, aber auch der Ehrgeiz der Spielerinnen geben ihm Zuversicht, dass die Riders sportlich eine erheblich bessere Rolle spielen als zuletzt. «Wir wollen uns nicht unter Wert verkaufen», sagt Appenzeller. Zeigen soll sich diese Haltung auch auf dem Feld. Die Riders haben nicht vor, sich zum Erfolg zu mauern. Im Gegenteil. Appenzeller sagt: «Wir wollen das Spiel bestimmen.»

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