«Ich musste alles selbst bezahlen, das ging an meine Existenz»
Weltklasse-Rodlerin Natalie Maag aus Wernetshausen plagen vor dem Olympia-Winter finanzielle Sorgen. Auch darum, weil sie bis jetzt kein Geld vom Verband erhalten hat.
Sie versuchen seit Kurzem, per Crowdfunding 13’000 Franken zu sammeln. Mit der Begründung, die Unterstützung des Verbands reiche nicht aus. Was heisst das konkret?
Natalie Maag: Die Situation ist komplex. Im Verband gibt es verschiedene Sparmassnahmen, was auf einen Olympia-Winter hin der schlechteste Zeitpunkt ist. Schliesslich investiert man dafür in der Regel mehr.
Das heisst, Ihnen wurden die Beiträge gekürzt?
Nein, nach einigem Hin und Her nun doch nicht. Aber die Kosten für meine Athletiktrainerin sind gestiegen.

