Für Greifensee liegt etwas drin
Beim FC Greifensee herrscht Zuversicht, dass er seine gute letzte Saison toppen kann. Vielleicht hat der Zweitligist auch den bisher vermissten Knipser gefunden.
Das sind die Lehren aus der letzten Saison
Von vielen als Abstiegskandidat ins Rennen geschickt, erlebte der FC Greifensee eine ungewohnt sorgenfreie Meisterschaft. Ja gar noch mehr – er war auf Platz 6 das beste Team der Region. Und die Mannschaft von Felix Bollmann und Simon Schaich war letztmals vor sieben Jahren besser klassiert gewesen. Im Vergleich zu den Saisons davor liess der FC Greifensee gegen hinter ihm liegende Teams viel weniger Punkte liegen. «So konnten wir sie distanzieren», sagt Pascal Unholz. Der Captain findet es noch immer erstaunlich, wie problemlos die Greifenseer den Abgang von Leader Severin Burkart verkrafteten. «Vielleicht war das für uns sogar ein Ansporn», mutmasst der routinierte Abwehrspieler.
Wirkliche Durchhänger verzeichnete das Team keine. Und brauchte auch kein Messer am Hals wie in den Vorjahren, «um zu performen», wie Unholz sagt. Nur drei Teams liessen weniger Tore zu. Für den Captain ist die sattelfeste Defensive denn auch einer der Erfolgsfaktoren. «Wir waren als Team stabil und haben gut verteidigt», sagt er, «und wenn man nur wenige Gegentore erhält, ist die Chance gross, Punkte zu holen.» Sogar dann, wenn die Offensive unterdurchschnittlich produziert. Nur vier Mannschaften schossen weniger Tore als der FC Greifensee. Gleich 15 verschiedene Spieler trafen zwar mindestens einmal. Mit Levin Brunner weist allerdings auch nur ein Greifenseer eine zweistellige Trefferanzahl auf.
