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Besser als erhofft

«Fünf sind genial» – das Aufgebot fürs Eidgenössische sorgt für Freude

Ein Quintett des Schwingklubs Zürcher Oberland ist fürs Eidgenössische in Mollis selektioniert worden. Darunter ist mit dem Bubiker Arjuna Fuster auch ein Neuling.

Das Warten hat ein Ende: Seit Dienstag ist klar, welche Oberländer (hier Nicola Funk, hinten) am Eidgenössischen im Sägemehl stehen.

Foto: Robert Pfiffner

«Fünf sind genial» – das Aufgebot fürs Eidgenössische sorgt für Freude

Ein Quintett des Schwingklubs Zürcher Oberland ist fürs Eidgenössische in Mollis selektioniert worden. Darunter ist mit dem Bubiker Arjuna Fuster auch ein Neuling.

Als letzter der fünf Teilverbände hat der Nordostschweizer Schwingerverband am Dienstag seine Selektion für den Saisonhöhepunkt bekannt gegeben. 67 Schwinger nominierte er fürs Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, deren sieben stammen aus dem Oberland. Mit Fabian Kindlimann, Nicola Funk, Benjamin Nock, Gian Maria Odermatt und Arjuna Fuster ist gleich ein Quintett aus dem Schwingklub Zürcher Oberland (SKZO) Ende August in Mollis GL dabei.

Vor drei Jahren am Eidgenössischen in Pratteln waren es deren sechs gewesen. Und damit mehr, als die Verantwortlichen damals erwartet hatten. Das mit Spannung erwartete Aufgebot hat nun auch heuer im SKZO für Freude gesorgt. Jedenfalls ist Präsident Daniel Spörri mit der Ausbeute überaus zufrieden, wie er deutlich macht: «Vier wären super gewesen, fünf sind genial.»

Wohl im letzten Moment noch die Fahrkarte ins Glarnerland löste Benjamin Nock – dank seinem zweiten Kranz der Saison am Sonntag beim Schaffhauser Kantonalen. «Ihm mag ich es besonders gönnen», sagt Spörri und spricht von einer anspruchsvollen Zeit, die der zwischenzeitlich verletzte Turbenthaler hinter sich habe.

Einziger SKZO-Neuling am Eidgenössischen ist derweil Arjuna Fuster. Der Bubiker ist erst 22, damit aber nicht etwa der Jüngste unter seinen selektionierten Klubkollegen. Der Ustermer Gian Maria Odermatt ist zwei Jahre jünger. Odermatt feierte seine Feuertaufe am wichtigsten Schwingfest, das nur alle drei Jahre stattfindet, aber bereits 2022. Damals war nach sechs Gängen für ihn Schluss. Nun hat Odermatt höhere Ansprüche, wie er sagt: «Jetzt ist das Ziel, acht Gänge zu schwingen.»

Zwei weitere Debütanten

Neben den fünf SKZO-Schwingern haben sich zwei weitere Oberländer das Ticket fürs Eidgenössische gesichert. Der in Pfäffikon lebende Manuel Weber begann einst ebenfalls im Schwingklub Zürcher Oberland. Er tritt mittlerweile aber längst für den Schwingklub Rapperswil und Umgebung an.

Weber feiert ebenso seine Premiere am Eidgenössischen wie der Wildberger Janos Bachmann. Dieser ist Mitglied im Schwingklub Winterthur. Bachmann stand am Nationalfeiertag am Bachtelschwinget im Schlussgang. Der 20-Jährige vermochte da aber den in unzähligen Kämpfen gestählten Routinier Fabian Kindlimann (34) nicht zu überwerfen und musste dem Fischenthaler den Festsieg überlassen.


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