Der Bachtelschwinget kommt ins Dorf – aber warum?
Der Traditionsanlass in Hinwil ist erstmals am 1. August, also viel später als üblich. Und auch an einem ungewohnten Ort. Das hat seine Gründe.
Der Bachtelschwinget findet neu am 1. August statt. Wieso?
Auffahrt und Pfingsten waren heuer spät, das sorgte für Dichtestress. Es hätte im Kanton Zürich schlicht zu viele Feste im Juni gegeben. So musste der in den letzten Jahren jeweils in diesem Monat durchgeführte Bachtelschwinget weichen. «Der Kalender ist pumpenerdenvoll», sagt Daniel Spörri, der Präsident des Schwingklubs Zürcher Oberland (SKZO) über die Schwierigkeiten bei der Terminsuche. Der Verein hatte darum kaum Optionen und entschied sich letztlich, seinen Anlass auf den Nationalfeiertag zu legen. Nun ist der 91. Bachtelschwinget sogar etwas Spezielles – er ist das einzige Schwingfest am 1. August.
Weshalb ist das Fest nicht auf dem Bachtel-Kulm?
Der Hinwiler Hausberg hat dem Schwingfest zwar den Namen gegeben, heuer aber kann der Anlass nicht in der Höhe an seinem ursprünglichen Ort stattfinden. Auf dem Bachtel-Kulm wird weiterhin ein Teil der Infrastruktur für die Bauarbeiten des neuen Restaurants gebraucht. In den Jahren 2010, 2013 und 2016 wich der SKZO jeweils nach Wernetshausen aus. Nun ist er quasi nochmals einen Stock weiter nach unten gezügelt, ins «stadtliche Dorf», wie sich Hinwil selbst nennt. Wohin genau? Aufs Areal der Schule Meiliwiese, das gegenüber dem Bahnhof liegt.

