Sein Mut hat sich ausbezahlt
Karrierehöhepunkt für Ian Raubal
Ian Raubal trainiert als einziger Turner des Schweizer Nationalkaders im Ausland. Jetzt kommt der junge Fällander zum EM-Debüt.
Vor zwei Jahren hat Ian Raubal die Zürcher Kunstturnertage souverän gewonnen. Bei der jüngsten Ausgabe vom Wochenende findet man den Fällander in der Gesamtwertung hingegen weit hinten – auf Platz 20. Und doch ist er zufrieden.
Wie das zusammenpasst? Raubal hat nur die Hälfte des Pensums absolviert. Er turnte an den Ringen, am Barren und Reck – genau an jenen Geräten, an denen er an den Europameisterschaften in Leipzig vom 26. bis 31. Mai im Einsatz steht.
Die Zürcher Kunstturnertage waren für ihn die Hauptprobe. Weil dem 23-Jährigen die Übungen gelangen, sagt er über den Wettkampf: «Er war gut fürs Vertrauen.»
