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Koller setzt ihre Erfolgsserie fort

Mountainbikerin Nicole Koller aus Laupen hat beim Weltcup in Brasilien zwei weitere Topresultate erzielt – einmal steht sie sogar auf dem Podest.

Sie setzte einige Ausrufezeichen: Nicole Koller war in den ersten vier Rennen der Saison mehr als nur flott unterwegs.

Foto: Keystone

Koller setzt ihre Erfolgsserie fort

Keine Schweizerin ist schneller

Mountainbikerin Nicole Koller aus Laupen hat beim Weltcup in Brasilien zwei weitere Topresultate erzielt – einmal steht sie sogar auf dem Podest.

Nicole Koller hat auch am zweiten Weltcup-Wochenende der Saison überzeugt. Die Laupnerin fuhr bei den Rennen in brasilianischen Regenwald mit Platz 2 im Shorttrack erstmals in dieser Disziplin auf höchster Stufe unter die Top 3. Zum Abschluss der vier Wettkämpfe in Araxa klassierte sich Koller im Cross-Country dann auf Rang 7.

Die 27-Jährige war damit zum dritten Mal in Serie beste Schweizerin. Dabei habe sie nicht die besten Beine gehabt, so Koller nach dem Rennen. Sie fand auch selbstkritisch, zu Beginn zu zurückhaltend gefahren zu sein. «In den letzten zwei Runden aber dachte ich mir: Jetzt ist es an der Zeit, den Tank zu leeren.»

In den Kampf um die Podestplätze konnte Koller zwar nicht mehr eingreifen. Mit dem 7. Platz gelang ihr aber auch im vierten Rennen der Saison der Vorstoss in die Top Ten.

Nicole Koller from Switzerland, cross the finish line of the Country Women Elite, XCO, WHOOP UCI Mountain Bike World Series, on Saturday, April 12, 2025, in Araxa, Brazil. (KEYSTONE/Maxime Schmid)
Der Gruss an die Fans: Nicole Koller überquert als Siebte das Ziel.

Zweimal Zweite, einmal Vierte und nun Siebte: Koller kann auf einen äusserst gelungenen Weltcup-Auftakt in die Saison mit der Heim-WM im Wallis zurückschauen. Hätte ihr jemand diesen Resultat-Strauss im Vorfeld angeboten – sie hätte ihn wohl angenommen, ohne zu zögern. Koller hat ihre Ansprüche auf einen der umkämpften WM-Startplätze im Schweizer Team jedenfalls deutlich angemeldet.

Vor wenigen Tagen hatte sie am ersten von zwei Rennwochenenden in Araxa ihre Podest-Premiere über die olympische Distanz realisiert. Als Zweite musste sie sich einzig von der Neuseeländerin Samara Maxwell bezwingen lassen. «Es war ein langer Weg bis dahin», fand Koller hinterher. Und freute sich zugleich, den Beweis erbracht zu haben, wozu sie fähig ist.

Die Laupnerin verlässt Südamerika fraglos mit viel Selbstvertrauen. Und einer ausgezeichneten Form. Dabei hatte der Abstecher nach Brasilien alles andere als ideal angefangen, ja gar schmerzhaft. Koller stürzte im Training vor dem ersten Rennen heftig. Zu ihrem Glück kam sie mit dem Schrecken und einigen Schrammen davon.

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