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Dieses Ende ist für Laupen ein Riesenfrust

Die Laupner NLA-Frauen haben das entscheidende Viertelfinal-Spiel gegen Berner Oberland 5:6 verloren. Ihr Warten auf den Gewinn einer Playoff-Serie geht also weiter.

Der leere Blick ins Nirgendwo: Der UHC Laupen (Tamara Fritschi, links) blieb in den Viertelfinals hängen.

Foto: Robert Pfiffner

Dieses Ende ist für Laupen ein Riesenfrust

Playoff-Aus für Oberländerinnen

Die Laupner NLA-Frauen haben das entscheidende Viertelfinal-Spiel gegen Berner Oberland 5:6 verloren. Ihr Warten auf den Gewinn einer Playoff-Serie geht also weiter.

Die Halbfinal-Hoffnungen der Laupner NLA-Frauen sind geplatzt. Die Oberländerinnen scheiterten in den Playoff-Viertelfinals mit 3:4 an Unihockey Berner Oberland.

Der Qualifikationszweite Laupen war mit einer 3:2-Führung in der Serie zum dritten Auswärtsspiel nach Seftigen gereist. Er verlor am Samstag nicht nur dieses 3:4 nach Verlängerung, obwohl er über weite Strecken das bessere Team gewesen war. Er musste sich tags darauf auch daheim in der «Belle» geschlagen geben.

5:6 unterlagen die Laupnerinnen nach einem wilden Spiel. Der entscheidende Fehler unterlief dem Gastgeber in der Schlussphase, als er Gästestürmerin Karin Wenger nach einem Freistoss im Slot zu viel Platz liess.

Wie leer man sich beim UHC Laupen danach fühlte, verdeutlicht der Kommentar von Trainer Yves Kempf, der lediglich zwei Worte brauchte, um seine Enttäuschung auszudrücken: «Ende, Aus!»

Der Poker geht schief

Es war nicht nur ein bitterer Laupner Ausgang in diesem Spiel, es war vor allem auch einer, der die gute Saison etwas trübt. Auf Platz 2 hatten die Oberländerinnen die Qualifikation beendet und damit den so lange herbeigesehnten Schritt nach vorne gemacht.

Der erste Vorstoss der Vereinsgeschichte in die NLA-Playoff-Halbfinals schien da die logische Folge.

Doch der Poker des UHC Laupen, der sich fürs fünftklassierte Team Unihockey Berner Oberland statt den Equipen auf den Rängen 6 oder 7 entschied, zahlte sich letztlich nicht aus.

Hatten die Laupnerinnen die Bernerinnen vor den Playoffs in allen drei Duellen bezwungen, blieben sie nun gegen sie auf der Strecke. «Wir gingen erstmals als Favoritinnen in eine Serie und haben extrem viel gelernt», versuchte Goalie Pascale Mir etwas Positives in der Enttäuschung zu finden. Und kündigte bereits an, man werde die entsprechenden Lehren daraus ziehen.

Die unbelohnte Aufholjagd

Laupen führte in der Serie zwar erst 2:0, danach auch 3:2, souverän aber wirkten die Oberländerinnen nicht. In der «Belle» vom Sonntag standen sie schnell mit dem Rücken zur Wand. «Nach einem der wohl schlechtesten Startdrittel der ganzen Saison», wie Mir fand.

Die Gäste gingen in der ersten Viertelstunde bereits 3:0 in Führung, wobei sie zweimal Laupens Torfrau in der nahen Ecke erwischten und zudem einen Konter kaltblütig verwerteten.

Bei Spielhälfte lag das bisweilen hektisch wirkende Heimteam 1:5 in Rückstand. In der Folge aber zeigte Laupen eine eindrückliche Willensleistung. Tor um Tor holten die Laupnerinnen auf, zu Beginn des Schlussdrittels glichen sie zum 5:5 aus. Ein Happy End vermochten sie aber keines mehr zu erzwingen.

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