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Dübendorf setzt auf immer dieselbe Formel – und hat Erfolg damit

Der FC Dübendorf hat es schon wieder getan. Das Interregio-Team siegt zum fünften Mal in Folge und bleibt beim 1:0 gegen Red Star abermals ohne Gegentreffer.

Der FC Dübendorf (Malik Sow, rechts) ist derzeit nicht aufzuhalten.

Foto: Robert Pfiffner

Dübendorf setzt auf immer dieselbe Formel – und hat Erfolg damit

FCD bleibt im Hoch

Der FC Dübendorf hat es schon wieder getan. Das Interregio-Team siegt zum fünften Mal in Folge und bleibt beim 1:0 gegen Red Star abermals ohne Gegentreffer.

Daniel Hess

Die Partien des FC Dübendorf gleichen sich. Er verlässt sich auf seine inzwischen verblüffend stabile Defensive, spielt nüchtern und begeht nur wenige Fehler. Er bewahrt Ruhe und Geduld, bis er früher – wie gegen Schaffhausen und in der Vorwoche gegen Gossau – oder später – wie gegen Bülach und Chur – selbst den ersten Treffer erzielt.

Und weil der FCD dabei selbst nicht ein einziges Tor zuliess, reichte dieser in den letzten fünf Partien jedes Mal zum Sieg. So auch beim jüngsten 1:0-Erfolg gegen Red Star, den Shaid Malhis mit einem Treffer in der 72. Minute fixierte.

Dass die Minimalisten aus Dübendorf dabei selbst nur gerade sechsmal reüssierten und ihre Ergebnisse an Binärcodes gemahnen, interessiert Shaip Krasniqi nicht die Bohne. «Ich finde unsere Resultate überhaupt nicht langweilig, für mich zählen einzig die Punkte», sagt der FCD-Coach.

An Bewährtem festgehalten

Wer befürchtet hatte, dass die Favoritenrolle, die der FCD gegen den Tabellenvorletzten zum ersten Mal innehatte, ihn lähmen oder zu Abenteuern verleiten würde, sah sich denn auch schnell beruhigt. Krasniqi hatte nämlich nicht im Traum daran gedacht, von der bewährten Spielweise abzurücken.

Der Anfang vom Ende, ja tödlich gar wäre dies gewesen, sagt der Dübendorfer Trainer. Selbstredend habe er Stärken und Schwächen des Gegners im Blick und stelle seine Schützlinge jeweils auf diesen ein. «Aber an unserer Spielphilosophie ändere ich nichts, dazu gibt es überhaupt keinen Grund.»

Dass sich daraus auch gegen die eher limitierten Stadtzürcher ein veritables Geduldspiel entwickelte, kümmert Krasniqi genauso wenig wie die Tatsache, dass sich seine Dübendorfer, obwohl sie eher hoch standen und viel Ballbesitz hatten, lange Zeit kaum Gelegenheiten erarbeiteten.

Er habe darauf gezählt, «dass unserer starken Offensive irgendwann ein Tor gelingt». Und genau so kam es rund 20 Minuten vor Schluss auch, als Malhis eine Hereingabe von Delil Ferati per Kopf verwertete.  

Keine Gefahr abzuheben

Die Mannschaft geniesse die Erfolgssträhne, und freilich freue er sich über deren «Riesenleistung», sagt Krasniqi. Euphorie sei aber fehl am Platz, denn gewonnen sei in Anbetracht des nach wie vor kleinen Vorsprungs von fünf Zählern auf den Strich noch gar nichts.

Eine Gefahr des Abhebens sieht der FCD-Coach deshalb keine. Zumal er in jedem Training dafür sorgt, dass die Spieler mit den Füssen am Boden bleiben. Hilfreich sei überdies die Erfahrung, die sein Team zu Beginn der Saison gemacht hat, als es gar nicht viel anders spielte, aber nur verlor.

«Wir wissen, wie schnell das Momentum weg sein kann. Und das wollen wir nicht noch einmal erleben», so Krasniqi.

Dübendorf - Red Star 1:0 (0:0). – Tor: 72. Malhis 1:0. 

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