Ihr WM-Start kommt aus dem Nichts
Skicrosserin aus Nänikon überrascht
Sie hat erreicht, woran sie nicht glaubte: Natalie Schär ist an den Titelkämpfen im Engadin dabei. Ein kleines Fragezeichen aber bleibt noch.
Manchmal ist es ein Gewinn, sich zu irren. So wie im Fall von Natalie Schär. Eine WM-Teilnahme sei «mega unrealistisch», hatte die Nänikerin kurz vor der Saison gesagt. Und nun ist die Skicrosserin, die ihre erste komplette Weltcup-Saison bestreitet, an der Freestyle-WM im Engadin (17. bis 30. März) dennoch dabei.
Wie kann das sein? Schär erfüllte die Selektionsanforderungen dank ihrem bisher besten Weltcup-Ergebnis. Die B-Kader-Athletin klassierte sich im Dezember im italienischen Innichen auf Rang 7. Womit sie nicht nur erstmals auf höchster Stufe in die Top Ten fuhr, sondern sich gleich auch selber gehörig überraschte.
«Dieses Ergebnis kam völlig aus dem Nichts», gibt sie zu. Mit einem 10. Platz bestätigte sie im Februar ihren Exploit.

