Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Die Riders legen in den Playouts vor

Die Floorball Riders sind dem NLA-Ligaerhalt einen kleinen Schritt nähergekommen. Sie setzten sich im ersten Duell gegen Wasa St. Gallen auswärts durch.

Stürmerin Malin Brolund (vorne) gelang das Siegtor in der Overtime.

Foto: Swiss Unihockey/André Düsel

Die Riders legen in den Playouts vor

5:4-Sieg nach Verlängerung

Die Floorball Riders sind dem NLA-Ligaerhalt einen kleinen Schritt nähergekommen. Sie setzten sich im ersten Duell gegen Wasa St. Gallen auswärts durch.

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti sind ideal in die Playouts gestartet. Die Oberländer NLA-Frauen gewannen auswärts gegen Wasa St. Gallen die erste Partie der Best-of-7-Serie 5:4 nach Verlängerung. Der Erfolg der beherzt und mutig spielenden Gäste war verdient. Sie verspielten zwar dreimal eine Führung, liessen sich davon aber nicht beirren und wurden dafür belohnt.

Das Siegtor gelang der neben der starken Torhüterin Sara Tschudin auffälligsten Riders-Spielerin, Topscorerin Malin Brolund, nach 64 Minuten. Brolund gelang das 5:4 aus dem Slot heraus, wobei die Stürmerin gleich mehrfach nachstochern durfte, ohne von einer Gegnerin angegangen zu werden.

Zur Verlängerung hätte es eigentlich gar nicht kommen müssen. Rund sieben Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit hatte sich Ann Zurbuchen in der eigenen Hälfte den Ball erobert und ihren Energieanfall mit einem satten Schuss zur 4:3-Führung für die Oberländerinnen abgeschlossen.

Bis zur 59. Minute hielt der knappe Vorsprung der Gäste auch, dann aber bugsierte Riders-Verteidigerin Anna Bachrachta einen Abpraller ihres Goalies ins eigene Tor – 4:4. Wasa hatte zu diesem Zeitpunkt die Torhüterin bereits durch eine sechste Feldspielerin ersetzt.

«Wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste», freute sich Riders-Sportchef Giovanni Marti. Er sagte jedoch auch: «Es ist nur der erste Schritt.»

Die Fehler werden bestraft

Dem späten Glück der Riders war ein über weite Strecken engagierter und fokussierter Auftritt des Qualifikationsschlusslichts vorausgegangen. Dieses war im torreichen Startdrittel das bessere Team, lag aber dennoch zur ersten Pause 2:3 zurück.

Die konterstarken St. Gallerinnen hatten dabei zwei Riders-Fehler im Aufbau gnadenlos ausgenützt. Und auch ihre gefühlt dritte echte Möglichkeit sofort in ein weiteres Tor umgemünzt.

Ab dem zweiten Abschnitt traten beide Teams kontrollierter auf. Das Geschehen war nun ausgeglichen, es gab weniger Torchancen. Eine solche war eigentlich auch dem Riders-Ausgleich keine vorausgegangen. Kate Meldere zog einfach mal von hinter der Mittellinie ab – und traf zum 3:3 (25.)

Zwei Powerplays liessen die Riders danach ohne Zählbares verstreichen, später trafen sie einmal statt ins Tor nur die Umrandung. Zurbuchens Führung in der Schlussphase der regulären Spielzeit sollte letztlich zwar noch nicht die Entscheidung sein. Dank Malin Brolunds Siegestreffer aber zogen die Floorball Riders in den Playouts das Momentum auf ihre Seite.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns