Dübendorf scheitert – wenn auch erhobenen Hauptes
EHCD verliert enge Viertelfinalserie
Es war ein Torfestival ohne Happy End für den EHC Dübendorf. Der EHCD muss sich Huttwil erst in der Verlängerung geschlagen geben – und scheidet im Viertelfinal aus.
Der EHC Dübendorf verliert das dramatische vierte Playoff-Viertelfinalspiel in der MHL gegen Huttwil nach Verlängerung 6:7. Fabian Haldimann umkurvte alle Glattaler und schoss seine Mannschaft in den Halbfinal. Für den EHCD ist die Saison zu Ende. Der Aufsteiger hat dem Favoriten aus Huttwil alles abverlangt und jede Partie bis zum Schluss offen gestaltet. Diese Leistung des mannschaftlich geschlossenen Kollektivs gilt es besonders hervorzuheben. Der EHCD übertraf die Erwartungen in der ersten Saison nach der Rückkehr in die MHL.
Huttwil suchte vor 439 Zuschauern kompromisslos den ersten Treffer und fand ihn bereits nach knapp zwei Minuten. Pascal Kilchenmann wuchtete den Puck am Dübendorfer Torhüter Joel Messerli vorbei ins Netz. Da Noa Mazzaro seinen Vorstoss ebenfalls erfolgreich vollendete, stand es bald schon 1:1. Die Partie blieb hoch unterhaltsam. Noel Waber erwischte Messerli backhand (9.), ehe Alessio Pozzorini keine 30 Sekunden später wieder ausglich.
