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Wetzikon muss in Arosa untendurch

Der EHC Wetzikon hat die höchste Niederlage der MHL-Saison kassiert. Er musste sich von Arosa dominieren lassen und blieb gar ohne Torerfolg.

Der EHC Wetzikon (Gilles Buff auf den Knien) hatte in Arosa nichts zu lachen.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Wetzikon muss in Arosa untendurch

EHCW verliert 0:7

Der EHC Wetzikon hat die höchste Niederlage der MHL-Saison kassiert. Er musste sich von Arosa dominieren lassen und blieb gar ohne Torerfolg.

Diese Reise in die Bündner Berge hätte sich der EHC Wetzikon sparen können. Das Oberländer MHL-Team blieb in Arosa nicht nur ohne Torerfolg, es kassierte mit dem 0:7 im 30. Meisterschaftsspiel auch gleich noch die höchste Saisonniederlage.

Wer so deutlich verliert, kann nicht allzu viel richtig gemacht haben. Und wenn das gegnerische Team hinterher findet, EHCW-Goalie Jari Stacher sei der beste Spieler seines Teams gewesen, sagt das dann doch vieles über die Kräfteverhältnisse aus.

Die Wetziker waren unterlegen, Arosa trat dominant und mit einer Wucht auf, der die personell dezimierten Gäste nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen hatten. Aus dem Nichts kam der starke Aroser Auftritt nicht. Das Team von Trainer Rolf Schrepfer hat sich in einen Lauf gespielt und acht der letzten zehn Partien gewonnen.

Die Bündner scheinen dem MHL-Aufsteiger sowieso nicht zu liegen. Wetzikon verlor alle vier Begegnungen gegen sie. Arosa ist gar das einzige Team der Liga, gegen das der EHCW nicht einmal einen Punkt holte.

Schwindlig gespielt

Zumindest resultatmässig war am Samstag nach dem ersten Drittel für die Gäste noch nichts verloren. Sie lagen 0:2 im Rückstand, obwohl sie sich nicht hätten beklagen dürfen, wäre das Defizit schon grösser gewesen.

Der EHC Arosa trumpfte vor 1000 Fans mit aggressivem Angriffshockey auf. Das Heimteam trat giftig auf, hielt das Tempo unablässig hoch und liess die Scheibe zirkulieren. Das Führungstor war schön herauskombiniert, auch beim zweiten Tor schlossen die Aroser einen Angriff direkt ab. Beide Male agierte die EHCW-Defensive zu zögerlich.

Die Vorentscheidung fiel zu Beginn des zweiten Drittels. Innerhalb von 17 Sekunden kassierten die Oberländer zwei Gegentore. Vor dem 0:4 wurde die Gästeabwehr inklusive Goalie Stacher gar schwindlig gespielt, sodass Linus Haller die Scheibe ins leere Tor schieben konnte.

Eine erfreuliche Nachricht gab es für die Gästefans trotz der klaren Niederlage dennoch. Der EHCW hat die Verträge von Verteidiger Billy Hunziker und Stürmer Yannic Noll verlängert. Noll ist derzeit Wetziker Topskorer.

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