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Laupen verliert das Spitzenspiel, feiert aber eine Premiere

Gegen NLA-Leader Kloten-Dietlikon Jets zieht der UHC Laupen daheim im Penaltyschiessen den Kürzeren. Dass die Oberländerinnen zuvor die Verlängerung ohne Gegentor überstanden, ist ungewöhnlich.

Nahe am Erfolgserlebnis: Laupen-Stürmerin Noemi Walser (links) scheitert an Jets-Torfrau Livia Werz.

Foto: Christian Merz

Laupen verliert das Spitzenspiel, feiert aber eine Premiere

4:5-Niederlage nach Penaltyschiessen

Gegen den NLA-Leader Kloten-Dietlikon zieht der UHC Laupen daheim im Penaltyschiessen den Kürzeren. Dass die Oberländerinnen zuvor die Verlängerung ohne Gegentor überstanden, ist ungewöhnlich.

Die Laupner NLA-Frauen haben den Spitzenkampf daheim gegen die Kloten-Dietlikon Jets 4:5 nach Penaltyschiessen verloren. In der Kurzentscheidung waren die Unterländerinnen klar besser. Während keine einzige Laupnerin ihren Versuch verwerten konnte, trafen drei Gästespielerinnen.

Zuvor hatten sowohl die Jets als auch Laupen in der regulären Spielzeit jeweils einen Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergegeben. Laupens-Torhüterin Pascale Mir ärgerte sich nicht allzu stark über die Niederlage, die Laupen in der Tabelle auf Rang 4 zurückfallen liess. Viel mehr rückte sie positive Punkte ins Zentrum ihrer Bilanz.

«Wir haben uns diesen Punkt erkämpft», fand Mir und verwies dabei aufs Startdrittel, das dem Gastgeber missglückt war. «Danach haben wir uns aber gut gesteigert», freute sich Mir.

Der «Pfupf» fehlt beim Start

Der wegen Verletzungen und Krankheiten personell dezimierte UHC Laupen startete gegen die Jets mit nur zwei Linien. Der Plan war klar: Der Gastgeber wollte mit möglichst hoher Intensität ein Zeichen setzen.

Er ging allerdings gründlich schief. Nach knapp sechs Minuten lagen die Laupnerinnen 0:2 hinten. Und Mir ärgerte sich: «Den Start haben wir völlig verschlafen. Da war kein ‹Pfupf› bei uns drin, nichts. Wir agierten wie in einem Testspiel.»

Zupass kam dem Heimteam, dass es trotzdem noch vor der ersten Pause den Rückstand abarbeitete. Erst stibitzte Veronika Malchakova einer Gästeverteidigerin den Ball und bediente Alena Holst – 1:2. Und nur zwei Sekunden vor Ende des Drittels schloss Yara Hofmann einen Konter erfolgreich ab.

In der Folge zeigten die Laupnerinnen ein anderes Gesicht. Nun war ihr Siegeswille zu sehen. Das zweite Drittel gehörte nicht nur den erstarkten Oberländerinnen, sie gingen folgerichtig auch 4:2 in Führung.

Die Serie ist zu Ende

Der Leader reagierte darauf vehement. «Da sah man die Klasse, die in diesem Team steckt», anerkannte Laupen-Goalie Mir. Gute Gefühle dürfte die Verlängerung danach beim Heimteam keine geweckt haben. Ganz einfach darum, weil die Laupnerinnen in den letzten drei Saisons in der Qualifikation insgesamt siebenmal in die Overtime mussten – und jedes Mal in dieser ein Gegentor kassierten.

Das wussten sie gegen die Jets zwar zu vermeiden, die Niederlage aber nicht.

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