Kevin Kuhn glaubt: Ist die Müdigkeit aus den Beinen, kommts gut
Oberländer Quer-Profi vor der WM
Kevin Kuhn aus Laupen ist keiner, der mit Rangzielen hausieren geht. Er hat dennoch eine klare Vorstellung, wo er an den Weltmeisterschaften landen sollte.
Das WM-Rennen: Er wird mitten im Gerangel sein
Diese Ausgangslage ist neu. Erstmals standen wenige Tage vor dem Saisonhöhepunkt gleich zwei Weltcup-Rennen innerhalb von 24 Stunden an. Es ist darum verständlich, wenn Kevin Kuhns letzte WM-Vorbereitung jetzt primär darin besteht, sich möglichst gut vom Doppeleinsatz zu erholen. Als sich der Laupner aus Belgien meldet, macht er denn auch kein Geheimnis daraus: Er hat sich schon frischer gefühlt. Bis zum WM-Rennen am Sonntag aber dürfte Kuhn die Müdigkeit aus den Beinen gebracht haben. «Und dann kommts gut», gibt er sich zuversichtlich.
Der während der Saison mehrheitlich in der Quer-Hochburg Belgien lebende Oberländer führt das elfköpfige Aufgebot von Swiss Cycling für die WM im nordfranzösischen Liévin an. Der Verband findet, Kuhn verfüge zusammen mit der Juniorin Anja Grossmann über die besten Schweizer Aussichten auf ein gutes Resultat. Was das in seinem Fall heisst? Swiss Cycling sieht das Potenzial und die Verfassung, in die Top Ten zu fahren.

