Er sehnt den Moment herbei, wo es klick macht
Biathlet aus Wald
Noch ist diese Saison der Knopf bei Gion Stalder nicht aufgegangen. Doch er weiss aus eigener Erfahrung – manchmal braucht es dafür nur wenig.
Manchmal hilft Galgenhumor. Und so hat Gion Stalder nach seinem letzten Weltcuprennen auf Instagram geschrieben: «Danke Leben für diese Lektionen, aber ich möchte nicht über Gebühr gebildet sein.»
Der Walder reagierte mit seinem in Englisch abgefassten Spruch auf die enttäuschenden Resultate in seinen einzigen zwei Starts. Weltcup-Sprints waren es, die der C-Kader-Athlet im alten Jahr auf den Rängen 81 und 111 beendete. Im österreichischen Hochfilzen wurde Stalder gar Letzter.
Der Oberländer hofft zwar, dass ihm dasselbe nicht nochmals passiert. Nicht die Resultate aber schreckten Stalder auf, der bisher achtmal im Weltcup startete und sich auf diesem Niveau noch nicht etabliert hat. Zu denken gaben ihm die grossen Rückstände, die er sich trotz insgesamt nur zwei Schiessfehler einhandelte.

