Laupen gewinnt, ohne zu überzeugen
5:2-Sieg gegen Berner Oberland
Die Partie hätte auf beide Seiten kippen können. Am Schluss aber haben die Laupner Frauen gegen Berner Oberland die volle Punktzahl eingefahren.
Die Laupner NLA-Frauen haben sich gleich selber ein Weihnachtsgeschenk gemacht. Sie gewannen die letzte Partie des Jahrs und stellten so sicher, dass sie auf Platz 2 in die Pause steigen. Das 5:2 gegen das auf Rang 7 klassierte Team Berner Oberland täuscht aber über den Spielverlauf. Die Laupnerinnen traten alles andere als souverän auf – die Partie hätte auch auf die andere Seite kippen können.
Dass am Schluss der UHC Laupen die drei Punkte dennoch gewann, ist kein Zufall. Das Team von Trainer Yves Kempf punktet diese Saison eben auch, wenn nicht alles rund läuft. Oder wie die gegen Berner Oberland zweifache Torschützin Vanessa Wetten hinterher festhielt: «Solche Spiele muss man halt auch gewinnen.»
Zehn Minuten vor Schluss und nach dem Anschlusstor der Gäste kehrte in der beidseits von vielen Ballverlusten geprägten Begegnung die Spannung zurück. Doch die Zürcher Oberländerinnen, bei denen Goalie Pascale Mir eine starke Partie ablieferte, reagierten im Stile eines Spitzenteams auf das zweite Gegentor. Innerhalb von vier Minuten zogen sie auf 5:2 davon. Das reichte, um die Oberhand zu behalten.
Das Heimrecht ist greifbar
Laupen blickt auf eine überaus erfolgreiche Phase zurück. Wer hätte den Zürcher Oberländerinnen vor Beginn der Meisterschaft schon zugetraut, dass sie sich an der Spitze festbeissen? Nun aber haben sie genau das getan. Und haben sechs Runden vor Schluss der Qualifikation bereits neun Punkte Vorsprung auf Rang 5.
Das wiederum heisst: Die Chancen des UHC Laupen stehen ausgezeichnet, dass er erstmals überhaupt seit seinem Aufstieg in die höchste Liga mit Heimrecht in die Playoffs steigen kann.